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Österreich: Kritik an kurzfristiger Solarförderung nach schneller Ausschöpfung

Österreichs Solarförderung war in 33 Sekunden ausgebucht. PV Austria kritisiert das Windhundprinzip und fordert verlässliche Investitionsanreize.

photovoltaik

Die aktuelle Förderpraxis für Photovoltaikanlagen in Österreich sorgt für erhebliche Unruhe in der Branche. Nachdem die jüngste Förderrunde bereits nach 33 Sekunden vollständig ausgeschöpft war, wächst der Unmut bei Handwerksbetrieben und Investoren. Der Bundesverband PV Austria warnt, dass das derzeitige System die Energiewende behindert, anstatt sie zu fördern.

Warum steht das Förderregime in der Kritik?

Das angewandte Windhundprinzip, bei dem die Geschwindigkeit der Antragstellung über den Erhalt einer Förderung entscheidet, schafft nach Ansicht des Verbandes keine Planungssicherheit. Zahlreiche Projekte, die bereits in der Vorbereitung waren, liegen nun auf Eis, da die Förderzusagen ausblieben. Dies führt dazu, dass viele Unternehmen geplante Anlagen nicht umsetzen können, was die Wirksamkeit der jüngst beschlossenen Energiewendegesetze wie das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) und das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) gefährden könnte.

Welche Lösungen fordert die Branche?

PV Austria fordert einen sofortigen Dialog mit der Regierung, um alternative Investitionsanreize zu schaffen. Als konkreten Vorschlag nennt der Verband die Einführung steuerlicher Anreize für Photovoltaik und Batteriespeicher, ähnlich dem früheren Wegfall der Mehrwertsteuer. Ziel ist ein langfristiges und verlässliches Fördersystem, das den netz- und systemdienlichen Betrieb von Anlagen stärker berücksichtigt. Weitere Einzelheiten zu einem möglichen Zeitplan für solche Gespräche gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.

Quelle: https://www.photovoltaik.eu/foerderung/oesterreich-solarfoerderung-innerhalb-von-33-sekunden-ausgebucht

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