RKI meldet über 5.000 Hitzetote in Deutschland bis Ende Juni
Das RKI meldet 5.100 Hitzetote in Deutschland bis Juni. Die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle übersteigt bereits jetzt die Werte ganzer Vorjahre.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat alarmierende Zahlen zur Hitzesterblichkeit in Deutschland vorgelegt. Den Berechnungen zufolge sind in der ersten Jahreshälfte bereits etwa 5.100 Menschen an den Folgen extremer Temperaturen verstorben. Diese Entwicklung verdeutlicht die direkten gesundheitlichen Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Bevölkerung.
Wie viele Menschen sind konkret betroffen?
Bis zum Ende des Monats Juni verzeichnete das Robert Koch-Institut rund 5.100 Todesfälle, die statistisch auf die Einwirkung von Hitze zurückzuführen sind. Die Daten basieren auf Berechnungen der Behörde, die Abweichungen in der Sterberate während Hitzeperioden analysiert. Damit erreicht die Zahl der Opfer bereits zur Jahresmitte ein kritisches Niveau.
Wie ist die Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren zu bewerten?
Die aktuelle Zahl der Todesopfer ist laut dem RKI außergewöhnlich hoch. Bereits jetzt übersteigen die Werte der ersten sechs Monate die Opferzahlen ganzer vorangegangener Jahre. Dies deutet darauf hin, dass die Hitzebelastung in Deutschland im laufenden Jahr besonders früh und mit hoher Intensität eingesetzt hat.
Welche Informationen liegen derzeit noch nicht vor?
Aus den übermittelten Daten geht bisher nicht hervor, wie sich die Todesfälle auf die einzelnen Bundesländer oder spezifische Altersgruppen verteilen. Ebenso fehlen im vorliegenden RSS-Eintrag genauere Erläuterungen zu den medizinischen Ursachen oder zu den spezifischen Zeiträumen der Temperaturspitzen. Weitere Einzelheiten dazu enthält der Bericht nicht.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/robert-koch-institut-hitzetote-deutschland-100.html