Acciona Energía baut 33 Megawatt Batteriespeicherkapazität in Spanien aus
Acciona Energía entwickelt zwei neue Batteriespeicher mit insgesamt 33 MW Leistung in Spanien, um die Netzintegration erneuerbarer Energien zu verbessern.

Das Unternehmen Acciona Energía hat den Ausbau seiner Speicherkapazitäten in Spanien angekündigt. Geplant ist die Errichtung zweier Batteriespeichersysteme (BESS), die zur besseren Integration erneuerbarer Energien beitragen und die Stabilität des Stromnetzes erhöhen sollen. Beide Projekte sollen bis zum Ende des Jahres 2027 vollständig in Betrieb genommen werden.
Zwei neue Speicherprojekte in Spanien
Das erste Vorhaben umfasst eine Leistung von 20 Megawatt sowie eine Speicherdauer von zwei Stunden, was einer Gesamtkapazität von 40 Megawattstunden entspricht. Die Anlage entsteht in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Solarpark Bolarque in der Gemeinde Villalba del Rey in der Provinz Cuenca. Das zweite Projekt sieht eine Leistung von 13 Megawatt bei ebenfalls zwei Stunden Speicherdauer vor, woraus sich 26 Megawattstunden Kapazität ergeben. Dieser Speicher wird nahe des Windparks El Cuadrón in den Gemeinden Hornillos de Cerrato und Torquemada in der Provinz Palencia errichtet.
Netzstabilität durch hybride Nutzung
Mit den neuen Anlagen zielt Acciona Energía darauf ab, Strom aus Phasen hoher Erzeugung aus Wind- und Sonnenenergie effizient zu puffern. Diese gespeicherte Energie kann bei steigender Nachfrage oder sinkender Erzeugung gezielt in das Netz eingespeist werden. Die Platzierung der Batterien in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Kraftwerken der Erneuerbaren Energien soll die Nutzung des erzeugten grünen Stroms optimieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung mit hybriden Speichersystemen, zu denen unter anderem ein 2017 in Betrieb genommenes Batteriesystem an einem Windpark in Navarre sowie die Nutzung von Second-Life-Batterien aus Elektrofahrzeugen an einem Solarkomplex in Extremadura zählen.