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Bauernverband Sachsen-Anhalt thematisiert Agrar-Photovoltaik und aktuelle Agrarpolitik

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt thematisiert im Wochenbrief 33/2026 Agrar-PV, EU-Düngemittelhilfen und Entlastungen für landwirtschaftliche Ausbildungsbetriebe.

Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e. V.

Im aktuellen Wochenbrief 33/2026 rückt der Bauernverband Sachsen-Anhalt drängende wirtschaftliche und regulatorische Fragen für die Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Neben einer Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation in den Betrieben werden konkrete politische Entwicklungen analysiert, die Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in der Landwirtschaft haben.

Erleichterungen für Ausbildungsbetriebe

Eine zentrale Nachricht betrifft die landwirtschaftliche Ausbildung: Die Festsetzung der Verwaltungsgebühren für landwirtschaftliche Ausbildungsbetriebe wurde vorerst ausgesetzt. Diese Maßnahme entlastet die Betriebe in einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit, in der die Nachwuchsgewinnung und Ausbildungssicherung eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Branche spielen.

Unsicherheit bei EU-Düngemittelhilfen

Ein weiteres wichtiges Thema ist die anhaltende Hängepartie rund um die EU-Düngemittelhilfen. Die Landwirte kritisieren die Unsicherheit bezüglich der finanziellen Unterstützung, die vor dem Hintergrund steigender Betriebsmittelkosten und variabler Ertragserwartungen für die Planungssicherheit der landwirtschaftlichen Unternehmen von großer Bedeutung ist.

Fokus auf Agri-Photovoltaik

Der Verband unterstreicht zudem die Bedeutung innovativer Flächennutzungskonzepte. Mit der Ankündigung des ersten mitteldeutschen Agri-PV-Workshops wird ein Forum für den Austausch über die Kombination von landwirtschaftlicher Produktion und Energieerzeugung auf derselben Fläche geboten. Agri-PV gilt als Schlüsseltechnologie für die Energiewende im ländlichen Raum, erfordert jedoch eine sorgfältige Abstimmung mit den agrarischen Nutzungsinteressen.

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