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Damsdorf: Gemeindevertretung beschließt Bau eines Solarparks auf ehemaliger Kiesgrube

Die Gemeinde Kloster Lehnin ermöglicht den Bau eines Solarparks auf einer ehemaligen Kiesgrube in Damsdorf. Die Anlage soll 4,0 MWp Leistung bieten.

Zauche 365

Die Gemeindevertretung von Kloster Lehnin hat den Weg für ein neues Photovoltaik-Projekt auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube in Damsdorf freigemacht. Nach dem Abschluss der öffentlichen Auslegung und der Abwägung eingegangener Stellungnahmen wurde der Bebauungsplan in der Sitzung am 7. Juli 2026 mehrheitlich beschlossen. Damit ist eine zentrale Hürde für die Errichtung der Freiflächenanlage am Vogelstangenberg genommen.

Was ist über die geplanten Kennzahlen der Anlage bekannt?

Die nun beschlossene Anlage ist kleiner dimensioniert als in den ursprünglichen Entwürfen vorgesehen. Die geplante Freiflächenanlage soll eine Nennleistung von rund 4,0 MWp aufweisen. Nach den vorliegenden Angaben ist eine jährliche Stromerzeugung von etwa 4,4 MWh geplant, wodurch rechnerisch rund 1.250 Haushalte mit Strom versorgt werden könnten. Die Planung für das Vorhaben wurde von einem Berliner Büro für die Anumar GmbH aus Ingolstadt erstellt.

Wie geht es mit dem Projekt nun weiter?

Mit dem Beschluss der Gemeindevertretung können nun der Bebauungs- sowie der Flächennutzungsplan entsprechend angepasst werden. Die Umsetzung des Solarparks ist an die weitere Genehmigung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark gebunden. Sobald diese vorliegt, kann der Investor mit dem Bau der Anlage auf dem rund sieben Hektar großen Gelände beginnen. Die ehemalige Kiesgrube war bis 2023 für den Abbau von Quarzsand genutzt worden und weist eine Tiefe von bis zu 15 Metern auf. Ob weitere ökologische Ausgleichsmaßnahmen oder spezifische technische Anforderungen an den Untergrund gestellt werden, geht aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.

Quelle: https://zauche365.de/2026/07/27/damsdorf-solarpark-statt-kies-neue-nutzung-fuer-kiesgrube/

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