E.ON warnt vor Drohnenangriffen auf Stromnetze und fordert Nachbesserungen am Netzpaket
E.ON-Chef Leonhard Birnbaum warnt vor Drohnenangriffen auf Stromnetze und fordert Nachbesserungen am Netzpaket zum Schutz kritischer Infrastruktur.

E.ON-Chef Leonhard Birnbaum warnt öffentlich vor einer wachsenden Bedrohung für die deutsche Strominfrastruktur durch gezielte Drohnenangriffe. Im Fokus der Warnung stehen vor allem sensible Knotenpunkte der Höchstspannungsebene bei den Übertragungsnetzbetreibern. Vor diesem Hintergrund dringt der Energiekonzern auf gezielte Nachbesserungen am geplanten gesetzlichen Netzpaket.
Gezielte Drohnenangriffe bedrohen zentrale Stromnetze
Nach Einschätzung von E.ON wächst die Gefahr sabotierender oder störender Drohnenüberflüge über kritischen Knotenpunkten der Stromversorgung. Besonders die Höchstspannungsnetze der Übertragungsnetzbetreiber gelten als besonders sensible Infrastrukturen, da Störungen an zentralen Netzverknüpfungspunkten kaskadierende Auswirkungen auf die gesamte Netzstabilität haben können. Ein wirksamer physischer und technischer Schutz dieser Anlagen gewinnt daher im Rahmen der nationalen Sicherheit zunehmend an Bedeutung.
E.ON fordert Nachbesserungen am gesetzlichen Netzpaket
Um den veränderten Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, fordert das Unternehmen Anpassungen im Rahmen des anstehenden Netzpakets. Die gesetzlichen und regulativen Rahmenbedingungen müssen nach Auffassung von E.ON gestärkt werden, um Übertragungs- und Verteilnetze besser gegen neuartige physische Bedrohungen abzusichern. Detaillierte Einzelheiten zu den spezifischen Gesetzgebungsschritten gehen aus den verfügbaren Quelldaten nicht hervor.