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Enviria und Four Parx realisieren Solardachanlage in Dreieich

Enviria und Four Parx errichten in Dreieich eine 847,8-kW-Solaranlage auf Industriedächern mittels eines Dachmietmodells für gewerbliche Mieter.

photovoltaik.eu

Der Energieversorger Enviria und der Projektentwickler Four Parx setzen ein gemeinsames Photovoltaik-Projekt am Airport Dreieich in Hessen um. Geplant ist eine Dachanlage mit einer Gesamtleistung von 847,8 Kilowatt, die sich auf zwei unterschiedliche Dachflächen verteilt. Die Inbetriebnahme soll die energetische Weiterentwicklung der dortigen Gewerbeimmobilien vorantreiben.

Technische Details und Leistungsumfang

Das Projekt umfasst eine Gesamtfläche von 3.764 Quadratmetern, auf denen 1.884 Solarmodule installiert werden. Die Anlage gliedert sich in zwei Teilbereiche: Eine Fläche mit 445,5 Kilowatt und eine zweite mit 402,3 Kilowatt. Erwartet wird eine jährliche Stromproduktion von rund 809.000 Kilowattstunden, was rechnerisch zur Versorgung von etwa 300 Haushalten ausreicht. Zudem soll die Anlage jährlich rund 307 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.

Umsetzung durch Dachmietmodell

Die Realisierung erfolgt über ein Dachmietmodell. Dabei stellt der Immobilieneigentümer Four Parx die Dachflächen zur Verfügung, während Enviria die vollständige Investition, die technische Umsetzung und den langfristigen Betrieb übernimmt. Für die gewerblichen Mieter der Immobilie bietet dieses Modell den Vorteil, den vor Ort erzeugten Solarstrom direkt nutzen zu können, ohne selbst in die Infrastruktur investieren zu müssen oder betrieblichen Aufwand zu haben.

Zukunftsaussichten und Strategie

Beide Unternehmen betonen die klare Rollenverteilung, die durch das Dachmietmodell ermöglicht wird. Für Four Parx stellen solche Anlagen einen wesentlichen Baustein zur energetischen Optimierung ihrer Immobilienportfolios dar. Es ist geplant, weitere Immobilien des Projektentwicklers mit Solarmodulen zu belegen, um die vorhandenen Flächen effizienter für die lokale Stromerzeugung zu nutzen.

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