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Größtes Solarprojekt in Ohio erhält nach Rechtsstreit erneut Genehmigung

Das Oak Run Solarprojekt in Ohio mit 800 MW Solar- und 300 MW Speicherkapazität hat nach einer juristischen Prüfung erneut die Genehmigung erhalten.

The States | EUROPESAYS.COM

Das Oak Run Solarprojekt in Madison County, Ohio, kann nach einem langwierigen juristischen und regulatorischen Prozess offiziell fortgesetzt werden. Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Ohio Power Siting Board (OPSB), hat dem Projekt eine neue Genehmigung erteilt, nachdem eine frühere Entscheidung durch den Obersten Gerichtshof von Ohio aufgrund von Klagen lokaler Regierungsvertreter aufgehoben worden war.

Das Bauvorhaben des Entwicklers Savion ist als das bislang größte Solarprojekt des Bundesstaates konzipiert. Es umfasst eine Photovoltaik-Leistung von 800 Megawatt (MW), die durch ein 300-MW-Batteriespeichersystem ergänzt wird. Ein besonderes Merkmal ist die geplante Nutzung des Geländes für landwirtschaftliche Zwecke. Durch die Integration von Agrivoltaik sollen rund 1.000 Schafe auf der Fläche weiden können, was eine koexistente Nutzung von Energieerzeugung und Landwirtschaft demonstriert.

Die nun erteilte Genehmigung folgte auf eine Abstimmung mit einem Ergebnis von 7 zu 2 Stimmen. Die ablehnenden Stimmen stammten von Vertretern der betroffenen Gemeinde und der drei involvierten Townships, die als ad hoc Mitglieder im Gremium fungierten. Das OPSB wies dabei die Forderungen der Lokalregierungen zurück, die zusätzliche Verfahrensschritte gefordert hatten, und unterstrich die Bedeutung eines evidenzbasierten Genehmigungsverfahrens.

Befürworter des Projekts, darunter der Ohio Environmental Council (OEC), begrüßten die Entscheidung. Sie heben hervor, dass Oak Run einen wesentlichen Beitrag zur Deckung der steigenden Energienachfrage in Ohio leisten und zur Senkung der Stromkosten für Haushalte beitragen könne. Zudem wird das Projekt als bedeutende Investition gewertet, die wirtschaftliche Chancen in die Region bringt.

Der Entwickler Savion hatte den Genehmigungsprozess ursprünglich 2022 gestartet. Nach dem gerichtlichen Eingriff in den ursprünglichen Genehmigungsprozess von 2024 musste das Unternehmen zusätzliche Visualisierungen und Unterlagen zu den Auswirkungen auf das Landschaftsbild vorlegen, um die erneute Prüfung zu überstehen. Die Entscheidung markiert nun einen entscheidenden Meilenstein, damit Savion den Bau einleiten und vertragliche Verpflichtungen gegenüber dem Netzbetreiber PJM Interconnection erfüllen kann.

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