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GridLiance West startet Bau von 155-Meilen-Stromleitung in Nevada

GridLiance West baut 155 Meilen Stromnetz in Nevada aus, um die Kapazität bis 2028 um 1 Gigawatt zu steigern und die lokale Wirtschaft zu stärken.

Energies Media

Der Netzbetreiber GridLiance West hat in Jean, Nevada, offiziell mit dem Bau des sogenannten Core Upgrades Project begonnen. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Infrastrukturvorhaben, das den Bau von etwa 155 Meilen neuer Übertragungsleitungen mit Spannungsniveaus von 230 Kilovolt (kV) sowie 500 kV umfasst. Neben den Leitungen werden auch neue Umspannwerke errichtet und bestehende Stationen modernisiert, um das Stromnetz für steigende Anforderungen zu rüsten.

Modernisierung für mehr Kapazität und Zuverlässigkeit

Das Projekt ist eine direkte Antwort auf das Bevölkerungswachstum und die zunehmende wirtschaftliche Dynamik in Nevada. Die bestehende Infrastruktur war für die steigende Stromnachfrage nicht langfristig ausgelegt. Durch die Erneuerung veralteter Leitungen und Umspannwerke minimiert GridLiance West Ausfallrisiken und beseitigt Engpässe im Netz. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die verfügbare Energie zuverlässiger zu Haushalten, Unternehmen und Industriebetrieben gelangen kann.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Zeitplan

Für den Bau sind rund zwei Jahre veranschlagt, sodass der Abschluss der Arbeiten für Mitte 2028 geplant ist. Während der Bauphase sollen etwa 500 Arbeitsplätze entstehen. Das Unternehmen erwartet durch das Projekt einen erheblichen wirtschaftlichen Effekt. Neben einer geschätzten jährlichen Wertschöpfung von 553 Millionen US-Dollar für den Bundesstaat rechnet GridLiance West mit Steuereinnahmen von rund 90 Millionen US-Dollar. Diese Mittel sind laut Projektangaben dazu vorgesehen, lokale öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Notdienste zu unterstützen.

Unterstützung durch Kooperationen

Das Vorhaben ist Teil der nationalen Strategie des Mutterkonzerns NextEra Energy Transmission, welcher derzeit in 19 US-Bundesstaaten und Kanada aktiv ist. Vor Ort profitiert das Projekt zudem von einer strategischen Partnerschaft mit der Valley Electric Association, einer lokal organisierten Genossenschaft. Diese Zusammenarbeit ermöglicht der Genossenschaft Zugang zu erweiterten Ressourcen und Expertise innerhalb eines größeren Netzverbunds, ohne die lokale Kontrolle aufzugeben. Offizielle Vertreter der Regierung von Nevada sowie des US-Energieministeriums begrüßten das Projekt als wichtigen Schritt, um den Bundesstaat als zentralen Energieknotenpunkt im Westen der USA weiterzuentwickeln.

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