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Häwa reduziert CO₂-Emissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen vorzeitig

Häwa hat sein CO₂-Reduktionsziel zehn Jahre früher erreicht. Neue Pulverbeschichtungsanlage und Nahwärmenutzung senken Primärenergiebedarf massiv.
Häwa reduziert CO₂-Emissionen durch Energieeffizienzmaßnahmen vorzeitig

Die Häwa GmbH meldet einen bedeutenden Fortschritt in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Das Unternehmen erreichte sein für das Jahr 2035 gestecktes CO₂-Reduktionsziel bereits Ende 2025. Damit wurde das Ziel zehn Jahre früher realisiert als ursprünglich geplant. Gegenüber dem Basisjahr 2021 konnte das Unternehmen die Emissionen um mehr als 55 Prozent senken, was einer Einsparung von etwa 1.600 Tonnen CO₂ entspricht. Ursprünglich war für diesen Zeitraum eine Reduktion von rund 17 Prozent vorgesehen.

Effizienzsteigerung in der Pulverbeschichtung

Ein zentraler technischer Treiber für diese Entwicklung ist die Inbetriebnahme einer neuen, hocheffizienten Pulverbeschichtungsanlage. Durch den Einsatz dieser Technologie konnte der Primärenergiebedarf des Unternehmens im entsprechenden Produktionsbereich nahezu halbiert werden. Diese Investition zahlt direkt auf die betriebliche Bilanzierung ein, da die Produktion bereits seit 2023 vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird.

Nutzung lokaler Wärmequellen

Ergänzend zur Effizienzsteigerung in der Anlage setzt das Unternehmen auf die Nutzung lokaler Ressourcen zur Wärmeversorgung. Durch den Bezug von Nahwärme aus dem benachbarten Holzwerk Baur konnte der Erdgasverbrauch signifikant reduziert werden. Das Unternehmen spart durch diese Maßnahme jährlich rund 1,3 Millionen Kilowattstunden Gas ein. Nach Angaben der Geschäftsleitung profitieren von dieser verbesserten CO₂-Bilanz auch die Kunden, die zunehmend eigene Nachhaltigkeitsnachweise erbringen müssen.

Quelle: Oberfläche-Online

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