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JinkoSolar: Neuer Großauftrag für Solarmodule und Fortschritte bei Batteriespeichern

JinkoSolar sichert sich 220-MW-Auftrag für ein Solar-Salzfarm-Projekt in China und erweitert Batteriespeicher-Portfolio in Deutschland.
JinkoSolar: Neuer Großauftrag für Solarmodule und Fortschritte bei Batteriespeichern

Der chinesische Photovoltaikhersteller JinkoSolar treibt seine geschäftliche Expansion mit neuen Großprojekten voran. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte sich der Konzern den Zuschlag für die Ausstattung des Projekts Lianyungang Qingkou Salt Farm Fishery-Solar Integration in China sichern. Dabei kommen Solarmodule der Serie Tiger Neo 3.0 mit einer Gesamtkapazität von 220 Megawatt zum Einsatz. Das Projekt zeichnet sich durch eine kombinierte Flächennutzung aus, bei der die Photovoltaikanlage auf dem Areal einer Salzfarm mit der Fischereiwirtschaft gekoppelt wird. Dieser Ansatz dient dazu, den Bedarf an zusätzlichen Freiflächen zu senken und die Effizienz der Flächennutzung zu erhöhen.

Zusätzlich zu den Aktivitäten im Solarmodulgeschäft verzeichnet JinkoSolar Fortschritte im europäischen Markt für Batteriespeicher. Das Tochterunternehmen Jinko ESS treibt in Deutschland die Entwicklung eines hybriden Speicherportfolios voran, das eine Gesamtkapazität von 220 Megawattstunden umfasst. Die Strategie hinter diesem Vorhaben ist die Kopplung von Speicheranlagen zur Stromhandelsoptimierung mit geplanten Photovoltaikkapazitäten durch hybride Stromabnahmeverträge.

Parallel zur operativen Geschäftstätigkeit sieht sich das Unternehmen mit Herausforderungen an den Kapitalmärkten konfrontiert. Die US-Anwaltskanzlei Pomerantz LLP hat eine Vorprüfung bezüglich möglicher Verletzungen des US-Wertpapierrechts eingeleitet. Laut Kanzleiangaben handelt es sich hierbei um eine bloße Untersuchung von Anlegeransprüchen; eine offizielle Klage wurde bislang nicht erhoben, und ein Fehlverhalten ist gegenwärtig nicht nachgewiesen. Zudem verzeichnete das Unternehmen Anteilsverkäufe durch die Beteiligungsgesellschaft Zhuoling International, die ihren Anteil nach Verkäufen über den offenen Markt auf 5,1 Prozent reduzierte. Trotz der operativen Erfolge bleibt die Stimmung am Markt aufgrund dieser Entwicklungen angespannt, was sich in einer anhaltenden Belastung des Aktienkurses niederschlägt.

Quelle: Trading-Treff

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