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KI-Projekt AI4EAFRoute optimiert Effizienz in der europäischen Stahlproduktion

Das EU-geförderte Projekt AI4EAFRoute nutzt künstliche Intelligenz, um die Effizienz, Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz der europäischen Stahlproduktion zu verbessern.

BFI VDEh-Betriebsforschungsinstitut

Die europäische Stahlindustrie steht vor der Herausforderung, ihre Produktionsprozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Das Forschungsprojekt AI4EAFRoute adressiert diese Anforderungen, indem es fortschrittliche Methoden der künstlichen Intelligenz in das Management von Lichtbogenöfen integriert. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit und Leistung dieser Anlagen signifikant zu erhöhen und damit einen direkten Beitrag zu den Klimazielen des Europäischen Green Deals zu leisten.

Wie soll der Prozess durch KI verbessert werden?

Das Projekt setzt auf ein integriertes Entscheidungsunterstützungssystem, das auf der Auswertung realer Industriedaten basiert. Dabei kommen verschiedene Sensortechnologien zum Einsatz, die akustische, visuelle, thermische und volumetrische Daten erfassen. Durch die Anwendung von KI-Modellen sollen Ineffizienzen in den Abläufen, wie beispielsweise beim Schrotteinschmelzen oder bei der Optimierung elektrischer Parameter, frühzeitig erkannt werden. Die technologische Innovation liegt vor allem in der Verbindung von Computer-Vision-Techniken mit Zeitreihenanalysen, um eine vorausschauende Instandhaltung zu ermöglichen.

Welche Vorteile ergeben sich für die Stahlbranche?

Die Implementierung dieses KI-gestützten Ansatzes soll den Betrieb der Lichtbogenöfen stabiler machen. Durch eine präzisere Prozesssteuerung können ungeplante Wartungsintervalle verkürzt und die Lebensdauer der Anlagenkomponenten verlängert werden. Dies führt zu messbaren Einsparungen bei Energie und Material. Zudem trägt eine höhere Metallausbeute direkt zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei, was die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlwerke im europäischen Markt stärken soll.

Wie ist das Projekt organisiert?

Das Vorhaben wird durch den Forschungsfonds für Kohle und Stahl (RFCS) der Europäischen Union unter der Fördernummer 101296078 finanziert. An dem Projekt sind verschiedene internationale Partner beteiligt, darunter Forschungsinstitute wie das BFI VDEh-Betriebsforschungsinstitut in Düsseldorf sowie diverse Unternehmen aus dem Stahlsektor wie Feralpi, Sidenor und SIJ Acroni. Weitere Einzelheiten zur zeitlichen Dauer oder spezifischen Phasen des Projekts gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.

Quelle: https://www.bfi.de/projekte/projektdetails.html/ai4eafroute-kuenstliche-intelligenz-zur-unterstuetzung-innovativer-methoden-fuer-prozess-und-anlagenmanagement-der-eaf-route-zur-verbesserung-von-leistung-und-komponenteneffizienz-345/

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