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Neue Überspannungsschutzsysteme für Photovoltaik und Industrie vorgestellt

Hersteller präsentieren neue Überspannungsschutz-Lösungen für Photovoltaik und Industrie zur Erhöhung der Anlagensicherheit bei Blitzereignissen.

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Im Zuge der wachsenden Anforderungen an die Anlagensicherheit in Photovoltaik- und Industriesystemen haben führende Hersteller ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Blitz- und Überspannungsschutz vorgestellt. Die Lösungen adressieren den steigenden Bedarf, empfindliche elektronische Komponenten wie Wechselrichter, Speicher und Steuerungstechnik zuverlässig vor transienten Ereignissen zu schützen, die zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen können.

Fokus auf durchgängige Schutzkonzepte

Phoenix Contact präsentierte mit der Produktfamilie SPP ein ganzheitliches System, das sowohl Haupt- als auch Unterverteilungen abdeckt. Die Serie umfasst mit dem FLT-SPP einen Kombiableiter für den Blitzstromschutz sowie mit der VAL-SPP-Reihe spezialisierte Varianten für Photovoltaikanlagen, die Spannungen von bis zu 1.500 Volt DC abdecken. Ein wesentliches technisches Merkmal ist die steckbare Ausführung und ein reduziertes Anzugsdrehmoment, was sowohl die Installation als auch den späteren Wartungsservice vereinfachen soll.

Technische Innovationen der Branchenakteure

Neben Phoenix Contact stellten weitere Unternehmen spezialisierte Technologien vor. Dehn fokussierte sich auf den Schutz von DC-Schnellladern für die Elektromobilität durch seine patentierte ACI-Technologie, welche DC-Lichtbögen mittels einer integrierten Schalter-Funkenstrecken-Kombination beherrscht. Mersen erweiterte sein Portfolio mit der Surge-Trap-K-Reihe für großskalierte Solarprojekte, die nun für Systemspannungen bis zu 2.000 Volt DC ausgelegt ist.

Raycap stellte neue Lösungen für Energieverteilung und PV vor, darunter Protec-PV-Boxen, die eine werkzeuglose Installation für verschiedene String-Konfigurationen ermöglichen. Citel ergänzte das Spektrum um neue Feuerwehrschalter, die durch integrierte AC-Überspannungsableiter in den Generatoranschlusskästen ausfallsicherer gestaltet wurden, um die manuelle DC-Trennung im Brandfall sicherzustellen.

Die vorgestellten Komponenten zeichnen sich durch einheitliche Sicherheitsstandards, kompakte Bauweisen und eine verbesserte Integration in bestehende Netzstrukturen aus. Diese Entwicklungen unterstreichen den Trend hin zu normgerechten und wartungsfreundlichen Schutzkonzepten, die die Verfügbarkeit dezentraler Energieanlagen nachhaltig erhöhen.

Quelle: https://www.photovoltaik.eu/dc-technik/safe-protection-plus-kombiableiter-senken-risiken

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