top of page

Premier Energies und RCT planen neue Fertigungsstätte für Batteriespeicher in Indien

Premier Energies und RCT planen eine neue Batteriefabrik in Telangana, Indien, mit einer Kapazität von 12 GWh zur Unterstützung des Speichermarktes.

Microgrid Media

Der indische Solarmodulhersteller Premier Energies expandiert in den Bereich der stationären Batteriespeichersysteme (BESS). Das Unternehmen hat gemeinsam mit RCT Energy India ein verbindliches Term Sheet zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet, um eine Produktionsanlage für Speichertechnologien zu errichten. Das Werk soll in Seetharampur, Telangana, entstehen und auf eine jährliche Fertigungskapazität von 12 Gigawattstunden (GWh) ausgelegt sein.

Projektumfang und Zeitplan

Das Vorhaben ist in zwei Phasen unterteilt. Den Planungen zufolge soll zunächst eine erste Produktionslinie mit einer Kapazität von 6 GWh realisiert werden. Der operative Start für diesen ersten Abschnitt ist für das Geschäftsjahr 2027/28 vorgesehen. Die gefertigten Batteriespeichersysteme sind für den Einsatz in Gewerbe, Industrie sowie für großmaßstäbliche Versorgeranwendungen (Utility-Scale) bestimmt und sollen sowohl auf dem indischen Heimatmarkt als auch international vertrieben werden.

Unternehmensstruktur des Joint Ventures

Für die Umsetzung der Pläne wurden die Tochtergesellschaften Premier Battery Technologies und Premier Energies Storage Solutions sowie RCT Energy India als Vertragspartner benannt. Aktuellen Vereinbarungen zufolge ist eine Aufteilung der Anteile von 85 Prozent für Premier Battery Technologies und 15 Prozent für RCT India vorgesehen. RCT India erhält zudem eine Option, den eigenen Anteil am Joint Venture auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen. Innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Term Sheets sollen verbindliche Aktionärsvereinbarungen und weitere operative Verträge abgeschlossen werden.

Einordnung und weitere Schritte

Bei dem 12-GWh-Ziel handelt es sich um die geplante Fertigungskapazität für Speicherkomponenten, nicht um eine installierte Netzkapazität. Mit diesem Schritt diversifiziert Premier Energies sein bisheriges Geschäftsmodell, das sich primär auf die integrierte Solarfertigung konzentriert. Während das Vorhaben einen bedeutenden Meilenstein für den Ausbau der indischen Speicherkapazitäten darstellt, sind wichtige Details wie die genauen Investitionskosten, die Auswahl der Batteriezelllieferanten sowie die finale Finanzierung noch nicht öffentlich bekannt gegeben worden. Der weitere Fortschritt hängt nun maßgeblich vom Abschluss der finalen Verträge und der anschließenden Projektumsetzung ab.

bottom of page