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TÜV SÜD eröffnet Global Decarbonisation Centre of Excellence in Singapur

TÜV SÜD eröffnet ein 24-Millionen-Dollar-Zentrum für Dekarbonisierung in Singapur, um die Infrastruktur und digitale Verifizierung für CO2-Märkte zu stärken.
TÜV SÜD eröffnet Global Decarbonisation Centre of Excellence in Singapur

Der TÜV SÜD hat offiziell sein neues Global Decarbonisation Centre of Excellence (CoE) in Singapur eingeweiht. Mit einer Investitionssumme von mehr als 24 Millionen US-Dollar unterstützt das Zentrum den Aufbau transparenter und verlässlicher CO2-Märkte. Die Initiative wird vom Singapore Economic Development Board (EDB) gefördert und soll insbesondere die Entwicklung einer digitalen Infrastruktur für Emissionshandelssysteme vorantreiben.

Das Kompetenzzentrum fokussiert sich auf fünf strategische Bereiche. Dazu zählen die Umsetzung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens, die digitale Messung, Berichterstattung und Verifizierung (dMRV) von Klimadaten sowie die Sicherung der Integrität in CO2-Märkten. Zudem widmet sich das Team Themen wie der industriellen Dekarbonisierung, alternativen Kraftstoffen und der allgemeinen Energiesicherheit. Durch die Kombination digitaler Technologien mit der bewährten Expertise in Prüfung, Inspektion und Zertifizierung soll die Effizienz und Transparenz globaler Klimaschutzprojekte gesteigert werden.

Ein wesentlicher Treiber für diesen Schritt ist die wachsende Bedeutung des asiatischen Raums für den globalen Klimaschutz. Singapur dient hierbei als strategischer Standort, der bereits rund 160 Unternehmen aus dem Bereich der CO2-Dienstleistungen und des Handels beheimatet. Das CoE soll als zentrale Schnittstelle fungieren, um Projektentwickler, Verifizierungsstellen und CO2-Register auf einer gemeinsamen digitalen Plattform zusammenzubringen.

Die technologische Basis für das Zentrum wurde durch die Übernahme von SustainCERT gestärkt, einem auf digitale Verifizierung spezialisierten Unternehmen. Bis zum Jahr 2030 strebt der TÜV SÜD an, ein integriertes Ökosystem für den Kohlenstoffmarkt zu etablieren, das über die gesamte Lebensdauer von Klimaprojekten hinweg Unterstützung bietet. Neben industriellen Ansätzen plant das Zentrum zudem die Entwicklung neuer Methoden für naturbasierte Lösungen sowie Projekte der sogenannten blauen Ökonomie, die sich auf den Schutz und die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen konzentriert.

Quelle: SolarQuarter

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