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Bundesrat lehnt Ernährungsinitiative ab: Kritik an zu schnellem Wandel

Der Bundesrat lehnt die Ernährungsinitiative ab. Kritisiert wird die Geschwindigkeit der Forderungen. Fokus liegt auf Ressourceneffizienz und Entlastung.

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Der Schweizer Bundesrat hat eine ablehnende Haltung zur aktuellen Ernährungsinitiative eingenommen. Nach Einschätzung von Bundesrat Guy Parmelin strebt das Volksbegehren Veränderungen an, die in der geforderten Geschwindigkeit nicht umsetzbar seien. Die Initiative fordert eine umfassende Transformation des Ernährungssystems vom Acker bis auf den Teller.

Fokus auf bestehende Strategien zur Ressourceneffizienz

Anstatt die Forderungen der Initiative direkt zu übernehmen, betont der Bundesrat den eingeschlagenen Kurs zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. Das Ziel bleibt eine Verbesserung der Produktionsgrundlagen sowie eine Steigerung der Ressourceneffizienz. Diese Maßnahmen sollen langfristig sicherstellen, dass die Schweizer Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und gleichzeitig ökologische Standards erfüllt.

Entlastung für Bäuerinnen und Bauern

Ein zentraler Punkt der staatlichen Strategie ist die wirtschaftliche Perspektive für die landwirtschaftlichen Betriebe. Der Bundesrat plant, die Bauern und Bäuerinnen verstärkt von administrativen Hürden zu befreien. Ziel ist es, den Betrieben mehr unternehmerischen Spielraum zu geben, damit sie sich auf eine produktive und nachhaltige Landwirtschaft konzentrieren können. Die Entlastung soll dazu beitragen, den Strukturwandel in der Branche sozialverträglich zu gestalten und die Versorgungssicherheit im Inland zu gewährleisten.

Weiteres Vorgehen

Der Bundesrat plant, die bereits laufenden politischen Prozesse zur nachhaltigen Entwicklung der Ernährungssicherung fortzuführen und gegebenenfalls nachzuschärfen, anstatt neue, weitgehende Verfassungsbestimmungen einzuführen. Eine verbindliche Entscheidung über das weitere parlamentarische Prozedere steht im Rahmen der politischen Auseinandersetzung um die Initiative noch aus.

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