Finanzierung für das CPK-Infrastrukturprojekt in Polen in der Kritik
Vorstand des CPK-Infrastrukturprojekts in Polen warnt vor Investitionsstopp durch fehlende EU-Mittel aus dem Programm FEnIKS ab 2026.

Die Zukunft großflächiger Infrastrukturprojekte in Polen steht vor einer Herausforderung. Die Geschäftsführung der Gesellschaft CPK (Centralny Port Komunikacyjny) hat in einem Schreiben Alarm geschlagen, da die Sicherung der Finanzmittel aus dem EU-Programm FEnIKS – einem Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt – bislang nicht gewährleistet ist. Laut den Vorstandsmitgliedern Piotr Rachwalski und seinem Kollegen droht ohne diese Gelder ab Mitte 2026 ein Investitionsstillstand bei den geplanten Großvorhaben.
Was ist der Hintergrund der Finanzierungsproblematik?
Die Sorge des CPK-Vorstands bezieht sich auf die Notwendigkeit einer stabilen Finanzbasis, um die ambitionierten Ziele des Infrastrukturprojekts, das neben einem Großflughafen auch den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken umfasst, zu erreichen. Das Programm FEnIKS gilt als eine zentrale Quelle für Investitionen in die Modernisierung des polnischen Verkehrsnetzes. Sollten die Mittel ausbleiben, könnten laufende und geplante Bauabschnitte nicht wie vorgesehen fortgesetzt werden.
Wie reagiert das zuständige Ministerium?
Das zuständige Regierungsressort hat auf die Forderungen des Unternehmens bisher ablehnend reagiert. Eine Bereitstellung der geforderten zusätzlichen finanziellen Unterstützung wurde vorerst verneint. Dies sorgt für Unsicherheit bezüglich der weiteren zeitlichen Planung und Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen.
Wie geht es mit dem Projekt weiter?
Ob alternative Finanzierungsmodelle in Betracht gezogen werden oder ob durch neue Verhandlungen ein Kompromiss erzielt werden kann, ist aktuell noch unklar. Weitere Einzelheiten zu den Auswirkungen auf spezifische Bauvorhaben oder mögliche Anpassungen der Projektstrategie gehen aus den verfügbaren Quellen derzeit nicht hervor.
Quelle: https://www.money.pl/mobility/mialo-byc-gigalotnisko-i-szybka-kolej-bija-na-alarm-ws-pieniedzy-resort-mowi-nie-7311931269228896a.html