GdW-Sommertour 2026: Strategien für energetische Sanierung und nachhaltigen Wohnungsbau in Sachsen
GdW-Sommertour 2026 in Sachsen: Fokus auf energetische Sanierung, nachhaltigen Neubau und Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft.

Die diesjährige Sommertour des GdW, geführt von Präsident Axel Gedaschko, rückte in Sachsen aktuelle Herausforderungen und Lösungswege der Wohnungswirtschaft in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertretern der sächsischen Wohnungswirtschaft wurden sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauprojekte besichtigt, um innovative Ansätze für bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum aufzuzeigen.
Wie gelingen energetische Sanierung und nachhaltiger Neubau?
In Pirna präsentierte die Städtische Wohnungsgesellschaft im laufenden Betrieb modernisierte Bestandsgebäude. Die Maßnahmen umfassen eine energetische Sanierung, Grundrissanpassungen sowie eine verbesserte Barrierefreiheit. Parallel dazu setzt die Wohnungsgenossenschaft Sächsische Schweiz bei Neubauten verstärkt auf eine Kombination aus Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und datengestützten Systemen, um die Betriebskosten für die Mieter langfristig niedrig zu halten.
Welche technischen Standards setzen neue Wohnprojekte?
Auch in Dresden standen zukunftsweisende Projekte im Fokus. Die kommunale Gesellschaft WiD realisierte ein Neubauvorhaben, das den KfW-55-EE-Standard erfüllt. Neben einer intelligent gesteuerten Fernwärmeversorgung und Regenwasserversickerung kommt dort eine digitale Zutrittstechnik zum Einsatz. Ein weiteres Projekt der Wohnungsgenossenschaft Glückauf Süd Dresden umfasst 49 Wohnungen, die unter anderem mit Fußbodenheizungen ausgestattet sind und eine vollständig für Elektromobilität vorbereitete Tiefgarage bieten.
Warum ist ein Mentalitätswechsel in der Branche notwendig?
Neben den konkreten Bauvorhaben diskutierten die Akteure mit dem BDA über das zukunftsfähige Bauen und das Konzept des Gebäudetyps E. Ein zentrales Ergebnis des Austauschs war die Notwendigkeit eines Mentalitätswechsels in der Baubranche. Angestrebt wird eine Abkehr von stetig wachsenden Anforderungen hin zu klar definierten Mindeststandards, um hochwertiges und gleichzeitig bezahlbares Wohnen langfristig zu ermöglichen. Weitere Details zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der jeweiligen Technologiewahl oder spezifische Kostenaufstellungen gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
Quelle: https://www.vdw-sachsen.de/gdw-sommertour-2026-zeigt-vielfalt-der-saechsischen-wohnungswirtschaft-in-bestand-und-neubau/