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Leasing im Handwerk: Wichtige Finanzierungsoption für nachhaltige Investitionen

Der Leasing-Report 2026 zeigt die wachsende Bedeutung von Leasing für nachhaltige Investitionen im Handwerk und fordert bessere staatliche Rahmenbedingungen.

Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen

Der aktuelle Leasing-Report 2026 des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) unterstreicht die wachsende Bedeutung von Leasing für die Investitionskraft des deutschen Handwerks. Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Energiekosten bietet Leasing eine Möglichkeit, notwendige Modernisierungen in Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur oder moderne Maschinen zu finanzieren, ohne die Liquidität durch hohe Anfangsinvestitionen zu belasten. Für die Energiewende im Mittelstand stellt dies einen bedeutenden Hebel dar.

Wie verbreitet ist Leasing im Handwerk?

Laut einer ZDH-Sonderumfrage aus dem Jahr 2025 nutzen 18 Prozent der Handwerksbetriebe Leasing für nachhaltige und ressourcenschonende Investitionen. Bei größeren Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten steigt dieser Anteil auf bis zu 30 Prozent. Die Mehrheit der Unternehmen greift jedoch nach wie vor primär auf Eigenmittel zurück, was angesichts knapper Spielräume für operative Ausgaben wie Personal und Material langfristig einschränkend wirken kann.

Warum ist die Kombination mit Förderprogrammen zentral?

Obwohl Leasing als Finanzierungsform flexibel ist, wird es in der aktuellen Förderlandschaft nicht durchgehend anerkannt. Einige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern berücksichtigen Leasing in ausgewählten Investitions- oder Mobilitätsprogrammen bereits als gleichwertig. Der BDL setzt sich dafür ein, dass die Förderpolitik generell technologieoffen gestaltet wird, um den Zugang zu Innovationen wie erneuerbaren Energien oder E-Mobilität im Handwerk zu erleichtern.

Welche Vorteile ergeben sich für die Betriebe?

Neben der Schonung der Liquidität bieten Leasing-Gesellschaften häufig ergänzende Dienstleistungen an, etwa Wartung oder Instandhaltung, was besonders für kleine Betriebe ohne eigene Investitionsabteilungen administrative Entlastung bedeutet. Durch das spezifische Objekt-Know-how der Leasing-Anbieter können zudem Investitionen in Technologien mit kurzen Innovationszyklen besser kalkuliert werden.

Weitere Details zur politischen Strategie sowie konkrete Fallbeispiele für verschiedene Gewerke sind im Onlinejahresbericht 2026 des BDL verfügbar.

Quelle: https://jahresbericht.leasingverband.de/leasing-in-der-praxis/leasing-im-handwerk

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