Die Integration von Photovoltaik in Gebäudehüllen stellt Planer häufig vor Herausforderungen bei der Detaillierung, insbesondere an Ecken und unregelmäßigen Flächen. Mit neuen Konstruktionslösungen für sein System „Sto Ventec Photovoltaics Inlay“ reagiert der Hersteller nun auf diese Anforderungen, um eine ästhetisch anspruchsvolle und technisch zuverlässige Fassadengestaltung zu ermöglichen.
Optimierte Eckausbildungen für die Fassade
Um den Abschluss an Außenecken dauerhaft zu schützen und optisch aufzuwerten, stehen künftig zwei Varianten zur Verfügung. Ein Vierkant-Profil aus Aluminium kann direkt auf der Unterkonstruktion verschraubt werden und schließt bündig mit den PV-Panelen ab. Alternativ bietet der Hersteller eine Eckausbildung mittels objektspezifisch gefertigter L-Profile in schwarzer Farbgebung an. Diese Varianten erlauben eine passgenaue Montage und sollen die Planungssicherheit bei der Ausführung vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden erhöhen.
Einsatz inaktiver Elemente für ein homogenes Erscheinungsbild
Da PV-Module in fixen Abmessungen gefertigt werden, entstehen bei der Belegung von Fassaden häufig Restflächen, die nicht für die Energiegewinnung nutzbar sind. Um dennoch eine einheitliche Optik zu erzielen, bietet das Unternehmen sogenannte inaktive Passelemente an. Diese Paneele sind optisch an die PV-Module angepasst und verfügen über ein aufgedrucktes Zelldesign, ohne jedoch Strom zu produzieren. Die als „StoVentec Glass A-Panel“ bezeichneten Elemente können in Größen zwischen 0,03 und 6,50 Quadratmetern eingesetzt werden, um Bereiche an Gebäudeöffnungen oder verschatteten Fassadenteilen zu schließen. Die aktiven PV-Module des Systems verfügen über ein Standardmaß von 1.748 x 1.143 Millimetern und lassen sich flexibel im Hoch- oder Querformat installieren.
