West Point Gold veröffentlicht Bohrergebnisse für das Projekt Gold Chain in Arizona
West Point Gold meldet erfolgreiche Bohrergebnisse aus der Zone Tyro Main in Arizona. Eine erste Ressourcenschätzung wird für Ende 2026 angestrebt.

Die West Point Gold Corp. hat aktuelle Bohrergebnisse von seinem Flaggschiffprojekt Gold Chain in Arizona veröffentlicht. Die Auswertungen stammen aus insgesamt 18 Bohrlöchern, die auf den Zonen Tyro Main und Decimal Hill niedergebracht wurden. Im Fokus steht dabei insbesondere die Zone Tyro Main, in der das Unternehmen eine systematische Untersuchung der Goldvorkommen vorantreibt.
Erfolgreiche Bohrungen in der Zone Tyro Main
Besonders das Kernbohrloch GC26-138 lieferte signifikante Daten und durchschnitt einen mineralisierten Abschnitt von 30,4 Metern mit einem Goldgehalt von 2,31 Gramm pro Tonne (g/t). Dieser Bereich wird von einem 2,8 Meter großen Hohlraum durchschnitten, bei dem es sich nach Einschätzung des Unternehmens wahrscheinlich um einen historischen Stollen aus der Zeit vor 1920 handelt. Die Analyseergebnisse deuten zudem darauf hin, dass die Zone Tyro Main in die Tiefe offen ist und weitere Explorationsmöglichkeiten bietet.
Fortschritte bei der Ressourcenschätzung
Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen sieht sich West Point Gold gut aufgestellt, um die erste offizielle Ressourcenschätzung für die Zone Tyro Main abzuschließen. Nach derzeitigem Zeitplan soll dieses wichtige Dokument zum Ende des dritten Quartals oder zu Beginn des vierten Quartals 2026 fertiggestellt werden. Die tieferen Bohrungen dienen dabei als Grundlage, um die Goldzone weiter zu definieren und den Vergleich zur bereits bekannten Zone Northeast Tyro zu ziehen.
Geologische Auswertung und Ausblick
Erste Analysen der Bohrkerne zeigen Unterschiede in der Alterierung zwischen der Zone Tyro Main und der Zone Northeast Tyro. Während in der Zone Tyro Main eine eher propylitische Alterierung (Quarz-Chlorit-Pyrit) überwiegt, weist die Zone Northeast Tyro eine stärkere Quarz-Illit-Pyrit-Alterierung auf. Diese Beobachtungen legen nahe, dass die Zonen unter unterschiedlichen geologischen Bedingungen entstanden sein könnten. Das Unternehmen plant, die Bohrungen Mitte September wieder aufzunehmen, um die gesamte Streichlänge von 1,2 Kilometern entlang der Tyro-Zonen weiter zu erkunden.
Quelle: https://www.berichtaktuell.de/2026/08/west-point-gold-erbohrt-304-m-mit-231-g-t-au-auf-der-zone-tyro-main/