Alterric stockt grüne Kreditlinie auf 350 Millionen Euro auf
Alterric erhöht seine grüne Kreditlinie auf 350 Mio. Euro, um den Ausbau einer 11-GW-Projektpipeline und hybride Energieparks voranzutreiben.

Der Energieparkbetreiber Alterric hat seine syndizierte grüne Kreditlinie um 50 Millionen Euro auf nunmehr 350 Millionen Euro aufgestockt. Ziel dieser Maßnahme ist es, den finanziellen Handlungsspielraum für die Realisierung einer umfangreichen Projektpipeline von rund 11 Gigawatt zu erweitern. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, seine Wachstumsstrategie konsequent umzusetzen und die Transformation der Energiewirtschaft in Deutschland sowie Europa voranzutreiben.
Erweiterung des Bankenkonsortiums und Finanzierungsstruktur
Mit der Aufstockung der unbesicherten Kreditlinie tritt die Crédit Agricole Corporate and Investment Bank (CIB) dem bestehenden Bankenkonsortium aus Commerzbank und ING bei. Die neue Partnerin übernimmt dabei das zusätzliche Volumen von 50 Millionen Euro. Der Kreditvertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren, wobei Optionen zur Verlängerung um bis zu zwei weitere Jahre bestehen. Ursprünglich hatte Alterric bei Abschluss der Finanzierung Ende 2025 geplant, das Volumen im ersten Halbjahr 2026 stärker auszubauen; mit der nun erreichten Summe von 350 Millionen Euro bleibt das Unternehmen jedoch innerhalb eines strategisch festgelegten Rahmens.
Fokus auf integrierte Energieparks
Alterric setzt verstärkt auf die Entwicklung integrierter Energieparks, bei denen Windenergieanlagen mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern kombiniert werden. Durch diesen hybriden Ansatz sollen vorhandene Flächen und die vorhandene Netzinfrastruktur effizienter für verschiedene Erzeugungs- und Speichertechnologien genutzt werden. Die Finanzmittel sollen den Rahmen für die Umsetzung dieser Projekte schaffen, für die das Unternehmen eine Inbetriebnahme der ersten Hybridparks ab 2027 anstrebt.
Wachstum und Projektstand
Derzeit betreibt Alterric bereits Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von über 2,5 Gigawatt. Dass die Wachstumspläne auf einem soliden Fundament stehen, unterstreichen auch jüngste Erfolge bei Ausschreibungen der Bundesnetzagentur: Das Unternehmen sicherte sich Zuschläge für sechs Windstandorte an Land mit einer Gesamtleistung von 242 Megawatt. Für den Zeitraum bis 2030 plant das Gemeinschaftsunternehmen der Aloys Wobben Stiftung und des Energieversorgers EWE Investitionen in Höhe von rund 3,6 Milliarden Euro.