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Amprion sichert Finanzierungsbedarf für 2026 durch grüne Anleihen

Amprion sichert Finanzierung für 2026 mit grünen Anleihen über 1,5 Milliarden Euro für den nachhaltigen Ausbau des Übertragungsnetzes.
Amprion sichert Finanzierungsbedarf für 2026 durch grüne Anleihen

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat einen wichtigen Meilenstein bei der Finanzierung seiner milliardenschweren Infrastrukturprojekte erreicht. Durch die erfolgreiche Platzierung von zwei grünen Anleihen im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro ist der Finanzierungsbedarf des Unternehmens für das Jahr 2026 vollständig gesichert. An der Transaktion profitiert indirekt auch der Energiekonzern RWE, der eine Beteiligung an dem Netzbetreiber hält.

Einzelheiten zur Anleiheemission

Die Emission gliedert sich in zwei Tranchen von jeweils 750 Millionen Euro. Die Anleihe mit einer Laufzeit von sechs Jahren ist mit einem jährlichen Kupon von 4,398 Prozent ausgestattet. Für die zweite Tranche mit einer Laufzeit von zehn Jahren beträgt die Verzinsung 4,838 Prozent. Die Wertpapiere sind Teil eines umfassenden Emissionsprogramms in Höhe von 25 Milliarden Euro und werden an der Luxemburger Börse notiert.

Investitionen in den Netzausbau

Die durch die Anleihen vereinnahmten Mittel dienen der Finanzierung des nachhaltigen Aus- und Umbaus des deutschen Übertragungsnetzes. Amprion betreibt ein Stromnetz von rund 11.000 Kilometern Länge, das die Versorgung von etwa 29 Millionen Menschen gewährleistet. Das Investitionsprogramm umfasst den Bau von circa 3.700 Kilometern Onshore-Höchstspannungsleitungen sowie über 5.600 Kilometern Offshore-Infrastruktur. Für das Jahr 2026 allein veranschlagt das Unternehmen Netzausbauinvestitionen in einer Größenordnung von 7 Milliarden Euro. Bis Ende 2030 wird ein Kapitalbedarf von insgesamt rund 42 Milliarden Euro erwartet.

Ausblick auf wichtige Projekte

Ein zentraler Meilenstein für die Netzbetreibergesellschaft ist die Fertigstellung des Projekts Ultranet, die für Ende 2026 geplant ist. Dieses Vorhaben markiert den ersten großen Energiekorridor in der Umsetzung. In den darauffolgenden Jahren sollen kontinuierlich weitere Trassen realisiert werden, um die Kapazitäten für den Transport erneuerbarer Energien zu erweitern und die Stabilität der Energieversorgung langfristig zu sichern.

Quelle: Kapitalmarktexperten.de

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