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Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Nachfrage bei Innovationsausschreibung

Bundesnetzagentur: Innovationsausschreibung mit 475 MW deutlich überzeichnet. Alle Zuschläge für PV-Speicher-Kombinationen, Zuschlagswert bei 5,14 ct/kWh.
Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Nachfrage bei Innovationsausschreibung

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse ihrer Innovationsausschreibung für den Stichtag 1. September 2026 veröffentlicht und dabei eine deutliche Überzeichnung des Marktes konstatiert. Bei einem ausgeschriebenen Volumen von 475 Megawatt (MW) gingen Gebote im Umfang von 678 MW ein. Letztlich erhielten 32 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 480 MW den Zuschlag.

Technologische Fokussierung auf Photovoltaik-Speicher-Systeme

Ein wesentliches Ergebnis der Ausschreibungsrunde ist die technologische Ausrichtung der erfolgreichen Gebote: Sämtliche Zuschläge entfielen auf Kombinationen aus Photovoltaikanlagen und Stromspeichern. Diese Kopplung gilt als zentraler Baustein für eine stabilere Energiewende, da sie die Netzauslastung optimiert und die Verfügbarkeit von Solarstrom auch in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung erhöht. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert sank dabei von zuvor 5,34 Cent pro Kilowattstunde auf nun 5,14 Cent pro Kilowattstunde.

Marktdynamik und Wettbewerbsdruck

Die hohen Gebotsmengen und der Rückgang der Zuschlagswerte deuten auf ein hochprofessionelles und wettbewerbsintensives Marktumfeld hin. Projektentwickler sehen sich zunehmend mit einem Margendruck konfrontiert, was die wirtschaftliche Reife und die wachsende Kosteneffizienz moderner Speicherlösungen unterstreicht. Branchenvertreter bewerten die Entwicklung als Zeichen für die Professionalisierung des Sektors, bei dem erfahrene Akteure durch ihre Projektqualität und technisches Know-how im Verdrängungswettbewerb bestehen können.

Quelle: ÖKORENTA Gruppe

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