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Floating-Solarpark am Getalsud-Damm nimmt Vollbetrieb auf

Der 100-MW-Floating-Solarpark am Getalsud-Damm in Indien speist seit Oktober voll in das Stromnetz ein und deckt ein Viertel des Bedarfs von Ranchi.
Floating-Solarpark am Getalsud-Damm nimmt Vollbetrieb auf

Der schwimmende Solarpark am Getalsud-Damm hat den kommerziellen Betrieb mit seiner vollen Kapazität von 100 Megawatt aufgenommen. Wie der Betreiber, die Solar Energy Corporation of India (SECI), mitteilte, wurde die Genehmigung für die vollständige Einspeisung zum 2. Oktober erteilt. Zuvor war die Anlage seit September sukzessive mit einer Leistung von 50 Megawatt in Betrieb gegangen.

Technischer Betrieb und Netzanbindung

Die Photovoltaikanlage wurde vom Unternehmen L&T auf einer Fläche von 172 Hektar errichtet und durch die Weltbank unterstützt. Der erzeugte Strom wird über die 132-kV-Getalsud-Irba-Doppelleitung in das Netz eingespeist und versorgt primär die beiden regionalen Verteilknotenpunkte Namkum und Hatia. Die vertragliche Grundlage für die Stromlieferung bildet ein 25-jähriger Abnahmevertrag mit der Jharkhand Bijli Vitran Nigam Ltd (JBVNL).

Bedeutung für die lokale Energieversorgung

Nach Angaben der JBVNL deckt die Solaranlage aktuell etwa ein Viertel des täglichen Strombedarfs der Stadt Ranchi, der je nach Tageszeit zwischen 350 und 450 Megawatt schwankt. Mit der Inbetriebnahme des Solarparks soll die Stabilität und Regelmäßigkeit der Stromversorgung für Haushalte und Gewerbebetriebe verbessert werden. Angesichts eines prognostizierten Anstiegs des jährlichen Strombedarfs von etwa 8 bis 9 Prozent pro Jahr wird die Anlage als wichtiger Bestandteil der langfristigen Strategie zur Deckung der wachsenden Energienachfrage angesehen.

Umweltaspekte und Wirtschaftlichkeit

Das Projekt, dessen Kosten sich auf 437 Millionen Rupien belaufen, verfolgt zudem ökologische Ziele. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich rund 198 Millionen Kilowattstunden Strom zu produzieren. Dadurch sollen die CO2-Emissionen rechnerisch um jährlich etwa 190.650 Tonnen reduziert werden. Die Realisierung des Vorhabens basiert auf einem 2019 unterzeichneten Memorandum of Understanding und einer Kabinettsfreigabe aus dem Jahr 2021.

Quelle: The Times of India

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