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Helion Energy expandiert mit neuem Standort in Seattle

Helion Energy eröffnet neuen Standort in Seattle. Das Unternehmen treibt seine Fusionsenergie-Projekte mit 800 Mitarbeitern und massiven Investitionen voran.

GeekWire

Helion Energy, ein Vorreiter in der Entwicklung von Fusionsenergie, baut seine Präsenz aus und hat ein neues Büro in der Innenstadt von Seattle bezogen. Dieser Schritt erfolgt in einer Wachstumsphase, in der das Unternehmen mittlerweile mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigt. Während der Hauptsitz und bestehende Testeinrichtungen weiterhin in Everett sowie in Malaga im Zentrum von Washington konzentriert bleiben, soll der neue Standort in Seattle gezielt für Geschäftsbereiche wie Personalwesen, Finanzen und Unternehmenssteuerung genutzt werden. Ziel ist es, dort künftig rund 100 Mitarbeiter zu beschäftigen.

Fokus auf kommerzielle Fusionsenergie

Die Expansion unterstreicht das ambitionierte Vorhaben von Helion, die Kernfusion als saubere und unerschöpfliche Energiequelle kommerziell nutzbar zu machen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine kommerziell verwertbare Menge an Energie zu erzeugen. Dies ist eng mit einem bestehenden Vertrag verbunden, bei dem Helion die Energieversorgung für ein nahegelegenes Rechenzentrum sicherstellen soll. Der weltweite Fusionssektor hat seit 2021 bereits mehr als 14 Milliarden US-Dollar an Investitionen angezogen, wobei Helion mit einer eigenen Kapitalaufnahme von insgesamt über 1,5 Milliarden US-Dollar eine zentrale Rolle einnimmt.

Fortschritte bei der Orion-Anlage

Neben der personellen Erweiterung schreitet der Bau der Orion-Anlage in Malaga voran. Diese Anlage soll einen 50-Megawatt-Generator beherbergen, der auf dem Prinzip der Fusion durch das Zusammenführen leichter Atomkerne basiert. Während in Everett bereits Tests an Prototypen wie Polaris sowie an kleineren Fusionsmaschinen durchgeführt werden, beginnt in Malaga die finale Montage der Hardware. Die Gebäude für die Endmontage sind bereits fertiggestellt, und die Arbeiten am Generatorgebäude laufen mit dem Ziel, die Konstruktion noch vor Wintereinbruch wetterfest zu machen. Das Unternehmen kombiniert dabei die laufende Forschung an den physikalischen Herausforderungen mit dem Aufbau notwendiger Fertigungskapazitäten für Komponenten wie Kondensatoren und Halbleitermodule.

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