top of page

ICS Cool Energy validiert solaren Kühlcontainer für autarken Betrieb

ICS Cool Energy testet erfolgreich einen solarbetriebenen Kühlcontainer, der sieben Tage lang autark bei -18°C betrieben wurde.

Refindustry

Das Unternehmen ICS Cool Energy hat einen erfolgreichen Feldversuch zur autarken Kühlhaltung abgeschlossen. Dabei wurde ein hochisolierter 20-Fuß-Kühlcontainer über einen Zeitraum von mehr als sieben Tagen ausschließlich durch eine Kombination aus Solarenergie und Batteriespeicherung betrieben. Trotz überwiegend bewölkter Wetterverhältnisse hielt die Anlage den Zielwert von -18°C stabil.

Technischer Aufbau des Systems

Das im Test verwendete System besteht aus einem 20-Fuß-Container, der mit einem integrierten Solargestell sowie entsprechenden Photovoltaikmodulen ausgestattet ist. Für die Energieversorgung und Zwischenspeicherung sorgt ein kompakter Batteriespeicher mit einer Kapazität von 35 kWh, der aus der bestehenden Mietflotte von ICS Cool Energy stammt. Ein Gleichstromtransformator steuert den Energiefluss zwischen den Komponenten.

Leistung unter variablen Bedingungen

Während der einwöchigen Testphase lagen die Umgebungstemperaturen im Bereich zwischen +20°C und +30°C. Trotz dieser sommerlichen Bedingungen lieferte das System die erforderliche Kühlleistung. Die Solarstromerzeugung schwankte je nach Witterung zwischen 0,5 kW bei regnerischen Bedingungen und 4,5 kW bei direktem Sonnenschein. Der Test zeigte, dass die Pufferbatterie während der gesamten Laufzeit nahezu vollständig geladen blieb, was die Stabilität der Energieversorgung unterstreicht.

Einsatzmöglichkeiten und Marktverfügbarkeit

Die Technologie zielt darauf ab, die Herausforderungen bei der Temperaturregelung an abgelegenen Standorten ohne zuverlässigen Netzanschluss zu lösen. ICS Cool Energy bietet die Kühlcontainer aktuell zur Kurz- und Langzeitmiete an. Zudem besteht die Möglichkeit, das solare Gestell als eigenständige Komponente mit bestehenden Kühllagereinheiten zu kombinieren. Dabei lässt sich die Anzahl der Solarmodule an unterschiedliche Leistungsanforderungen anpassen, was auch die Nutzung für größere 40-Fuß-Container ermöglicht. Sofern regulatorische Bedingungen dies erlauben, kann der Betreiber überschüssig produzierten Strom alternativ in das öffentliche Netz einspeisen.

bottom of page