Indonesien: Ausbau der Floating-PV-Anlage Cirata könnte auf bis zu 900 Megawatt steigen
Der Betreiber PMSE prüft eine Kapazitätserweiterung des schwimmenden Solarkraftwerks Cirata in Indonesien auf bis zu 900 Megawatt.

Das Unternehmen PT Pembangkitan Jawa Bali Masdar Solar Energi (PMSE) plant möglicherweise eine deutliche Kapazitätserweiterung seines schwimmenden Solarkraftwerks Cirata in Indonesien. Wie aus aktuellen Informationen hervorgeht, könnte die Ausbauplanung auf eine Gesamtleistung von 800 bis 900 Megawatt Wechselstrom (MWac) angepasst werden.
Erhöhte Ausbauziele für schwimmende Photovoltaik
Die Anlage Cirata gilt als eines der Leuchtturmprojekte für schwimmende Photovoltaik (Floating PV) in der Region. Durch die mögliche Anhebung der Zielmarke auf bis zu 900 MWac unterstreicht der Betreiber das Bestreben, das Potenzial der vorhandenen Wasserflächen effizienter für die Stromerzeugung zu nutzen. Derartige Großprojekte spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende in Indonesien, da sie die installierte Leistung aus erneuerbaren Quellen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch an Land signifikant steigern können.
Technische und strategische Einordnung
Floating-PV-Systeme bieten den Vorteil, dass sie durch den Kühleffekt des Wassers und die reduzierte Verdunstung in der Regel einen effizienteren Betrieb der Solarmodule ermöglichen. Für die weitere Entwicklung des Projekts sind jedoch detaillierte Planungen sowie entsprechende behördliche und technische Genehmigungen erforderlich, die im Zuge der Kapazitätserhöhung noch konkretisiert werden müssen. Bisherige Erfahrungen mit dem Betrieb des Cirata-Kraftwerks bilden dabei das Fundament für die anvisierte Erweiterung.