Klimaunion mahnt zu politischem Klimaschutz-Kurs unter Friedrich Merz
Die Klimaunion fordert CDU-Chef Merz auf, Klimaschutz zur Chefsache zu machen, um die Energiewende und die Klimaresilienz in Deutschland zu stärken.

Die Klimaunion, ein Verein engagierter CDU- und CSU-Mitglieder für Klimaschutz, hat an den Parteivorsitzenden Friedrich Merz appelliert, das Thema Klimaschutz im Falle einer künftigen Regierungsverantwortung zur Chefsache zu erklären. Die Forderung zielt darauf ab, die Klimapolitik als zentralen Bestandteil staatlichen Handelns zu verankern und damit ein deutlicheres Signal für die ambitionierte Umsetzung der Energiewende zu senden.
Fokus auf Resilienz und Planungssicherheit
Neben der allgemeinen Zielsetzung unterstreicht die Klimaunion die Notwendigkeit, Deutschland widerstandsfähiger gegen die wachsenden Folgen der Klimakrise zu machen. Hierzu zählen insbesondere die Zunahme von Hitzewellen sowie Dürreperioden, welche die Infrastruktur und die Versorgungssicherheit zunehmend belasten. Durch ein klares Bekenntnis der Parteispitze sollen Investitionssicherheit für Unternehmen und Planungssicherheit für die Bürger geschaffen werden, um den ökologischen Umbau der Wirtschaft voranzutreiben.
Politische Signale in der Union
Die Aufforderung steht in einem Kontext, in dem innerparteiliche Debatten über die künftige Ausrichtung der Klimapolitik innerhalb der Union geführt werden. Die Klimaunion fordert dabei eine konsistente Linie, die sowohl ökologische Notwendigkeiten als auch wirtschaftliche Leistungsfähigkeit berücksichtigt. Ob und in welcher Form eine solche Priorisierung des Klimaschutzes in konkrete Wahlprogramme oder politische Strategien einfließen wird, bleibt Gegenstand der weiteren politischen Abstimmung innerhalb der Partei.