New Jersey fördert Agri-PV mit 16 neuen Pilotprojekten
Die NJBPU bewilligt 16 Agri-PV-Projekte in New Jersey, um die duale Landnutzung von Photovoltaik und Landwirtschaft in einer Pilotphase zu erproben.

Die New Jersey Board of Public Utilities (NJBPU) hat einen wichtigen Schritt für die Integration von Solarenergie in die landwirtschaftliche Produktion gemacht. Mit der Auswahl von 16 Pilotprojekten in acht verschiedenen Bezirken startet der Bundesstaat die praktische Erprobung seines neuen Programms zur dualen Nutzung von Agrarflächen für die Photovoltaik. Das als Agrivoltaik bezeichnete Konzept sieht vor, Solarmodule in einer Weise über oder zwischen landwirtschaftlichen Kulturen zu installieren, die sowohl die Stromerzeugung als auch die Bewirtschaftung der Flächen ermöglicht.
Etablierung eines dauerhaften Programms
Ziel der Initiative ist es, wertvolle Erfahrungen für den Aufbau eines dauerhaften Agrivoltaik-Frameworks in New Jersey zu sammeln. Die Projekte sollen aufzeigen, wie die doppelte Landnutzung in der Praxis funktioniert und welche regulatorischen oder technischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um eine nachhaltige Energieerzeugung mit der Landwirtschaft in Einklang zu bringen. Besonders hervorzuheben ist dabei die geografische Streuung der Projekte über acht Countys, was eine breite Datenbasis für verschiedene landwirtschaftliche Kontexte und klimatische Bedingungen in der Region verspricht.
Bedeutung für die Energiewende
Agrivoltaik gilt als ein Schlüssel zur Flächeneffizienz. Durch die Kombination von Ernte und Stromproduktion kann der Druck auf Freiflächen reduziert werden, während Landwirte neue Einkommensquellen erschließen. Die Ergebnisse dieser ersten Ausschreibungsrunde werden wegweisend dafür sein, wie der Bundesstaat New Jersey künftig seine Klimaziele mit dem Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und der Ernährungssicherheit verbindet.