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Schweizer Solarvereinigung fordert stabilere Rahmenbedingungen für Photovoltaik-Ausbau

Die SSES fordert für den Photovoltaik-Ausbau in der Schweiz einfachere Regeln, höhere Investitionszuschüsse und mehr Planungssicherheit für Anlagenbetreiber.

photovoltaik

Um die ambitionierten Ziele für die solare Energiewende in der Schweiz zu erreichen, mahnt die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) dringende Anpassungen bei der regulatorischen und finanziellen Förderung an. Während der Ausbau der Photovoltaik zwar Fortschritte verzeichnet, liegt die aktuelle Marktdynamik weit unter dem notwendigen Niveau, um die Zielvorgaben für 2035 und 2050 zu erfüllen. Laut SSES hat sich das aktuelle System der Vergütung von eingespeistem Solarstrom zu Marktpreisen nicht bewährt und verunsichert Investoren, weshalb eine baldige Korrektur erforderlich ist.

Forderung nach höheren Investitionszuschüssen

Im Zuge der Vernehmlassung zur Energieförderungsverordnung (EnFV) fordert die SSES gemeinsam mit dem Fachverband VESE eine sofortige Anhebung der Einmalvergütungen. Diese Maßnahme soll insbesondere Anlagen mit geringem oder fehlendem Eigenverbrauch wirtschaftlich attraktiver gestalten und strukturelle Hemmnisse abbauen, die den Zubau derzeit bremsen. Die bisherigen Vorschläge des Bundesrats zur Kompensation der privaten Unsicherheit erachtet der Verband als unzureichend.

Regulatorische Hürden abbauen

Neben finanziellen Aspekten kritisiert die SSES die zunehmende bürokratische Belastung. Komplexe Regularien, schwankende Marktpreise und unklare politische Signale belasten Privathaushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nachhaltig. Für eine Beschleunigung des Ausbaus fordert der Verband eine höhere Planungssicherheit. Die Rahmenbedingungen für Förderung und Amortisation sollten über mehrere Jahre hinweg stabil bleiben, anstatt sich kurzfristig zu ändern. Zudem plädiert die SSES für eine Vereinfachung der Regelwerke, die für Laien transparent und leicht verständlich sein müssen.

Konkrete Maßnahmen zur Anlagenteilung

Ein weiterer zentraler Vorschlag betrifft die Flexibilisierung bei Großanlagen. Die SSES fordert neue Regelungen, die es ermöglichen, bestehende Anlagen nachträglich in einen Generator für Eigenverbrauch und einen für Volleinspeisung aufzuteilen. Hierbei müssten jedoch die Messkosten begrenzt sowie notwendige Kosten für die Anschlussverstärkung anrechenbar gestaltet werden, um die Investitionsbereitschaft für Betreiber zu erhöhen.

Quelle: https://www.photovoltaik.eu/foerderung/schweiz-solarvereinigung-fordert-einfache-und-verlaessliche-regeln-fuer-photovoltaik

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