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SECI schreibt 100 kW Photovoltaik-Hybridprojekt in Chennai aus

SECI schreibt 100 kW Photovoltaik-Hybridprojekt in Chennai aus. Das Vorhaben umfasst den Rückbau einer Bestandsanlage und fünf Jahre Wartung.

SolarQuarter

Die indische Solar Energy Corporation of India (SECI) hat ein Ausschreibungsverfahren für die Entwicklung eines hybriden Photovoltaik-Dachprojekts am Standort des National Institute of Wind Energy (NIWE) in Pallikaranai, Chennai, initiiert. Die am 28. August 2026 veröffentlichte Ausschreibung sieht die Installation einer 100 kW starken Anlage vor, die sowohl netzgekoppelte als auch inselnetzfähige Betriebsweisen ermöglicht.

Technischer Austausch und Projektumfang

Das Vorhaben beinhaltet den Rückbau einer bereits existierenden 30 kW Photovoltaik-Dachanlage auf dem Campus. Der ausgewählte Auftragnehmer übernimmt die gesamte Projektierung, das Engineering, die Materialbeschaffung, den Aufbau sowie die Inbetriebnahme der neuen Anlage als Turnkey-Projekt. Neben der Errichtung umfasst der Auftrag eine fünfjährige Betriebs- und Wartungsphase durch den Auftragnehmer. Die Fertigstellungsfrist für das gesamte Projekt ist auf sechs Monate ab Vertragsunterzeichnung festgesetzt.

Finanzielle Anforderungen und Leistungsgarantien

Für die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren wurde eine Teilnahmegebühr von 5.000 ₹ zuzüglich Steuern festgelegt. Bieter müssen zudem eine Sicherheitsleistung (Earnest Money Deposit) in Höhe von 1,20 Lakh ₹ erbringen, wobei für Kleinst- und Kleinunternehmen unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen gelten. Die finanzielle Absicherung des Projekts wird durch eine zweistufige Vertragsleistungsgarantie (Contract Performance Guarantee) flankiert. Diese umfasst 10 % des Auftragswertes gegenüber SECI und weitere 5 % gegenüber dem NIWE für den Zeitraum der fünfjährigen Instandhaltung.

Betriebliche Vorgaben

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine jährliche Kapazitätsauslastung (Capacity Utilization Factor) von mindestens 19 % sicherzustellen. Bei einer Unterschreitung dieses Wertes wird eine Pönale von 4 ₹ pro Kilowattstunde erhoben. Zusätzlich sind für Verzögerungen bei der Projektumsetzung Vertragsstrafen in Höhe von 0,5 % des nicht ausgeführten Auftragswertes pro Woche vorgesehen, die auf maximal 7,5 % begrenzt sind. Vor der Gebotsabgabe ist eine verpflichtende Ortsbesichtigung zur Prüfung der Gegebenheiten erforderlich.

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