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Siemens Energy erhält Großauftrag für Offshore-Netzanbindung North Sea Connector 2

Siemens Energy gewinnt Zuschlag für das Netzausbauprojekt North Sea Connector 2 zur Anbindung von Offshore-Windparks. Inbetriebnahme für 2034 geplant.

Börse Global

Siemens Energy baut seine Position beim deutschen Netzausbau weiter aus. Gemeinsam mit dem Partner Neptun Smulders Offshore Renewables (NSORe) hat das Unternehmen den Zuschlag für das Konverter-System North Sea Connector 2 erhalten. Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein für die Anbindung von Offshore-Windparks an das deutsche Stromnetz und umfasst sowohl die Offshore-Anbindung LanWin6 als auch das Gleichstrom-Verbindungsstück DC32, welches Teil des NordOstLink-Netzprojekts ist.

Was ist über die technische Umsetzung bekannt?

Die Infrastruktur besteht aus zwei zentralen Konverterstationen. Ein Konverter wird landseitig in der Nähe von Mühlenbeck bei Schwerin errichtet, während die zweite Station rund 200 Kilometer westlich von Sylt in der Nordsee positioniert wird. Diese Anlagen sind technisch hochkomplex und zählen zu den wesentlichen Elementen, um den in der Nordsee erzeugten Strom effizient an Land zu übertragen. Die Realisierung ist auf einen langen Zeitraum ausgelegt, wobei die Inbetriebnahme der Anlagen für das Ende des Jahres 2034 vorgesehen ist.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?

Neben der technischen Bedeutung für die Netzstabilität und die Integration erneuerbarer Energien in Deutschland hat das Vorhaben auch ökonomische Auswirkungen. Nach Angaben zum Projekt sollen durch den Bau mehr als 500 neue Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Solche Infrastrukturprojekte sichern dem Konzern zudem langfristige Wartungs- und Serviceaufträge, da die Konverter über Jahrzehnte hinweg betrieben werden müssen.

Wie ordnet sich der Auftrag in die Marktstrategie ein?

Für Siemens Energy stellt dieser Erfolg einen weiteren Beleg für die Bedeutung des Netzgeschäfts im Rahmen der europäischen Energiewende dar. Trotz kurzfristiger Schwankungen am Aktienmarkt unterstreicht der Auftrag die strukturelle Nachfrage nach Netzinfrastruktur für Offshore-Windkraft. Das Projekt bietet dem Unternehmen eine langfristige Planungssicherheit für sein Netzsegment weit in das nächste Jahrzehnt hinein und festigt die Position des Konzerns als zentraler Ausrüster für die deutsche Energiewende.

Quelle: https://www.boerse-global.de/siemens-energy-aktie-zuschlag-fuer-north-sea-connector-2/817649

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