Siemens Energy erzielt Gewinne bei Windkrafttochter und Rekordauftragsbestand
Siemens Energy meldet operative Fortschritte bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa und einen Rekordauftragsbestand von 162 Milliarden Euro.

Siemens Energy konnte zuletzt positive Geschäftszahlen vorlegen, die insbesondere durch die Erholung der Windkraftsparte Siemens Gamesa getrieben werden. Die Tochtergesellschaft, die in der Vergangenheit als Sorgenkind des Konzerns galt, erwirtschaftete vor Berücksichtigung von Sondereffekten einen Gewinn von über 56 Millionen Euro.
Rekordaufträge und stabile Finanzlage
Ein wesentlicher Stützpfeiler der aktuellen Unternehmensentwicklung ist der historische Auftragsbestand von 162 Milliarden Euro. Im vorangegangenen Quartal verzeichnete der Konzern einen Auftragseingang in Höhe von 17,9 Milliarden Euro, was die Nachfrage nach den Technologien des Unternehmens unterstreicht. Gleichzeitig weist Siemens Energy einen starken freien Cashflow von über 2,1 Milliarden Euro aus, der auch Investitionen in ein Aktienrückkaufprogramm ermöglicht.
Strukturelle Neuausrichtung bleibt im Fokus
Trotz der operativen Fortschritte beobachten Marktteilnehmer weiterhin die strategische Ausrichtung des Konzerns. Die geplante Umbenennung in Amtera sowie Diskussionen um mögliche künftige Abspaltungen von Unternehmensteilen sorgen für ein Umfeld, in dem die langfristige Konzernstruktur noch nicht abschließend definiert ist. Analysten bewerten die aktuelle Entwicklung dennoch positiv und halten an hohen Kurszielen für das Unternehmen fest.