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Studie analysiert Batteriealterung bei gängigen Elektroauto-Modellen

Eine neue Aviloo-Studie vergleicht die Batteriealterung bei Elektroautos. Mercedes EQA, Hyundai Ioniq 5 und BMW i4 zeigen sich als besonders langlebig.
Studie analysiert Batteriealterung bei gängigen Elektroauto-Modellen

Eine neue Untersuchung des Analyseunternehmens Aviloo hat die Alterung von Batterien in Elektrofahrzeugen über einen Zeitraum von vier Jahren auf Basis von mehr als 500.000 Tests ausgewertet. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie sich die Akkukapazität bei 20 verschiedenen Fahrzeugmodellen über Laufleistungen von bis zu 150.000 Kilometern entwickelt. Im Spitzenfeld finden sich der Mercedes EQA, der Hyundai Ioniq 5 sowie der BMW i4, die nach 150.000 Kilometern im Median noch knapp 94 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität aufweisen.

Einfluss der Akkugröße auf den Verschleiß

Die Studie verdeutlicht einen direkten Zusammenhang zwischen der Akkukapazität und dem Alterungsprozess. Kleinere Batterien müssen für die gleiche Strecke häufiger geladen werden, was die Anzahl der Ladezyklen signifikant erhöht. Ein Beispiel aus der Analyse zeigt, dass ein 40-kWh-Akku rechnerisch fast doppelt so viele volle Ladezyklen durchläuft wie ein 77-kWh-Akku, was den beschleunigten Verschleiß bei kleineren Modellen wie dem Nissan Leaf oder dem Mini Cooper SE erklärt. Diese Modelle belegen in der Untersuchung die hinteren Ränge mit Werten um die 87 Prozent nach 150.000 Kilometern.

Bedeutung für den Gebrauchtwagenmarkt und Regulierung

Für Käufer von gebrauchten Elektroautos ist der Kilometerstand nur bedingt aussagekräftig für den Zustand der Batterie. Die Experten empfehlen daher, vor einem Kauf ein unabhängiges Akkuzertifikat einzuholen, um den tatsächlichen Kapazitätswert und damit die verbleibende Reichweite zu bestimmen. Diese Transparenz gewinnt auch regulatorisch an Bedeutung: Ab dem 29. November 2026 sieht die Euro-7-Abgasnorm für neue Pkw-Typen Mindestanforderungen an die Haltbarkeit von Antriebsbatterien vor. Die Norm schreibt vor, dass Akkus über definierte Zeiträume und Laufleistungen einen Großteil ihrer ursprünglichen Energiekapazität behalten müssen.

Einschränkungen der Untersuchung

Die Rangliste dient als Orientierungshilfe, weist jedoch methodische Grenzen auf. Da die Auswertung modellübergreifend verschiedene Akkugrößen und unterschiedliche weltweite Einsatzregionen zusammenfasst, können individuelle Werte je nach Fahrzeugkonfiguration variieren. Dennoch verdeutlichen die Daten, dass die Batteriegesundheit ein zentraler Faktor für den langfristigen Wert und die Nachhaltigkeit von Elektrofahrzeugen bleibt.

Quelle: Dr. Web

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