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Tesla erweitert PowerShare-Funktion für Model 3 und Model Y

Tesla ermöglicht mit PowerShare die Nutzung neuer Model 3 und Model Y als Heimspeicher bei Netzausfällen in Verbindung mit der Powerwall 3.
Tesla erweitert PowerShare-Funktion für Model 3 und Model Y

Tesla hat die Verfügbarkeit seiner PowerShare-Technologie ausgeweitet und erlaubt nun auch Besitzern der neueren Fahrzeugmodelle Model 3 und Model Y, ihr Elektroauto als Stromspeicher für das Haus zu nutzen. Diese Funktion, die bislang exklusiv für den Cybertruck vorgesehen war, kann bei Netzausfällen als Notstromversorgung dienen und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz erhöhen.

Technologische Anforderungen für die Heimspeicherung

Für die Nutzung der bidirektionalen Ladefunktion sind spezifische Voraussetzungen zu erfüllen. Neben dem Fahrzeug selbst benötigt der Haushalt ein Powerwall 3-System sowie einen Wall Connector oder Universal Wall Connector von Tesla. Diese Hardwarekomponenten ermöglichen den Energiefluss vom Fahrzeug in den Haushalt. Tesla gibt für diese Konfiguration eine maximale kontinuierliche Ausgangsleistung von 11,52 Kilowatt an. Bei einem angenommenen täglichen Stromverbrauch von 30 Kilowattstunden kann ein Model 3 oder Model Y bei einem Ladestand von 90 Prozent eine Backup-Dauer von über zwei Tagen gewährleisten.

Verfügbarkeit und Kompatibilität

Die neue Funktionalität gilt offiziell für alle Model 3 und Model Y Bestellungen in den USA und Puerto Rico, die am oder nach dem 1. Oktober 2026 aufgegeben wurden. Für Bestandsfahrzeuge bleibt die Situation differenziert. Während Tesla betont, dass einige ältere Fahrzeuge über die notwendige Hardware, wie den bidirektionalen Inverter PCS2 Lite, verfügen könnten, ist dies nicht bei allen Modellen der Fall. Besitzer älterer Fahrzeuge können die Kompatibilität ihres Wagens direkt über das Touchscreen-Menü unter den Fahrzeuginformationen prüfen, indem sie kontrollieren, ob die Unterstützung für PowerShare softwareseitig aktiviert ist. Bei Modellen, bei denen die Funktion nicht automatisch freigeschaltet ist, wird empfohlen, den Tesla-Support zu kontaktieren.

Einordnung im Branchenkontext

Mit diesem Schritt schließt Tesla zu anderen Herstellern im Markt auf, die bereits länger vergleichbare Lösungen anbieten. So verfügt der Ford F-150 Lightning bereits seit 2022 über eine entsprechende Home-Backup-Funktion, und auch General Motors hat ähnliche Technologien in seinem Portfolio. Die Entwicklung unterstreicht den wachsenden Trend zur bidirektionalen Ladefähigkeit, die Elektrofahrzeuge zunehmend als aktive Bestandteile in die häusliche Energieinfrastruktur integriert.

Quelle: The Cool Down

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