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Uniper schließt langfristigen LNG-Kaufvertrag mit kanadischem Ksi-Lisims-Projekt

Uniper unterzeichnet langfristigen Vertrag über LNG-Importe aus dem kanadischen Ksi-Lisims-Projekt ab 2032 zur Stärkung der Versorgungssicherheit.

halbangst.de

Das deutsche Energieunternehmen Uniper hat einen langfristigen Vertrag zur Abnahme von Flüssigerdgas (LNG) aus Kanada unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst den Bezug von jährlich zwei Millionen Tonnen LNG aus dem geplanten Ksi-Lisims-Projekt an der Nordküste von British Columbia. Die Lieferungen sollen ab dem Jahr 2032 beginnen und über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren erfolgen.

Was bedeutet der Vertrag für die Energieversorgung?

Die Unterzeichnung markiert ein bedeutendes Abkommen zur Diversifizierung der europäischen Erdgasimporte. Uniper, das als einer der führenden LNG-Importeure in Nordwesteuropa agiert, sieht in der Partnerschaft mit Kanada einen Beitrag zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Nach Angaben des Unternehmens soll die Kooperation dazu dienen, die Resilienz gegenüber künftigen Engpässen auf den Energiemärkten zu erhöhen. Das Ksi-Lisims-Projekt, dessen anfängliche Kapitalkosten in einem Bericht aus dem Jahr 2025 auf 10 bis 12 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden, wird von einem Konsortium entwickelt, an dem neben der Nisga’a Nation auch kanadische Erdgasproduzenten beteiligt sind.

Welche ökologischen Bedenken gibt es?

Kritiker betrachten das Vorhaben mit Skepsis. Vertreter der Organisation Stand.earth bezeichnen den Deal als Rückschritt für den Klimaschutz. Sie argumentieren, dass die Förderung neuer fossiler Infrastrukturprojekte angesichts der globalen Klimakrise kontraproduktiv sei. Die Projektentwickler betonen hingegen, dass Kanada über hochwertige Erdgasressourcen verfüge und man durch verantwortungsvolle Entwicklung einen der emissionsärmsten Produktionsstandorte weltweit anstrebe.

Wie ist die aktuelle Situation beim Projekt?

Das geplante Projekt sieht eine schwimmende LNG-Anlage vor, die jährlich bis zu 12 Millionen Tonnen LNG exportieren könnte. Ein aktueller Anstieg der geschätzten Kapitalkosten auf 30 Milliarden US-Dollar wurde vom Büro des Ministers für natürliche Ressourcen bestätigt. Weitere Details zur technischen Umsetzung und zur Pipeline-Infrastruktur gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.

Quelle: https://halbangst.de/2026/07/30/deutsches-elektrizitatsunternehmen-schliest-langfristigen-lng-kaufvertrag-mit-ksi-lisims-aus-bc-ab-cbc-nachrichten/

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