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US-Markt für saubere Energien erzielt Rekordzuwachs im zweiten Quartal 2026

Die USA installierten im Q2 2026 17,1 GW saubere Energie. Rekordzuwachs bei Solar, Wind und Speichern trotz regulatorischer Hürden.

Review Energy

Der Sektor für saubere Energien in den Vereinigten Staaten hat im zweiten Quartal des Jahres 2026 eine neue Bestmarke gesetzt. Laut dem aktuellen Quartalsbericht der American Clean Power Association (ACP) wurden insgesamt 17,1 Gigawatt an neuer Kapazität in den Bereichen Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeicherung in das Stromnetz integriert. Dies markiert das stärkste zweite Quartal sowie die erfolgreichste erste Jahreshälfte in der Geschichte der US-amerikanischen Branche für erneuerbare Energien.

Solar- und Windenergie als Wachstumsmotoren

Das Kapazitätswachstum stammte aus insgesamt 164 Projekten. Mit 7,4 Gigawatt neuer Leistung war die großflächige Solarenergie der größte Einzelbeitrag zum Ausbau. Die Windenergie an Land steuerte nahezu 5 Gigawatt bei, unterstützt durch den Bau des SunZia-Windparks in New Mexico. Mit einer Kapazität von 3,65 Gigawatt gilt dieses Vorhaben als das größte Onshore-Windprojekt, das jemals in den USA errichtet wurde. Durch die Inbetriebnahme dieses Projekts konnte New Mexico den Bundesstaat Texas nach einer zweieinhalbjährigen Spitzenposition als führende Region für neue Kapazitäten ablösen. Zudem setzten die Batteriespeicher ihren Expansionstrend fort, wobei die landesweit installierte Leistung auf knapp 53 Gigawatt anstieg.

Starke Projektpipeline trotz regulatorischer Herausforderungen

Neben den bereits realisierten Kapazitäten verzeichnete auch die Entwicklungspipeline einen deutlichen Zuwachs. Diese erreichte einen neuen Höchststand von 205 Gigawatt, was einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Großteil dieses Volumens entfällt auf 111 Gigawatt im Bereich Solarenergie und 56 Gigawatt bei Batteriespeichern. Auch die Beschaffung von sauberem Strom nahm im Berichtszeitraum um 23 Prozent zu.

Trotz dieser positiven Entwicklungen warnt die ACP vor bestehenden Risiken. Insbesondere langwierige Genehmigungsverfahren auf Bundesebene behindern den zügigen Ausbau und verhindern eine noch dynamischere Entwicklung. Laut der Branchenvereinigung ist politische Planungssicherheit entscheidend, um den aktuellen Schwung beizubehalten und den steigenden Strombedarf von Haushalten und Unternehmen effizient decken zu können. Sollten Projekte unter fairen Wettbewerbsbedingungen realisiert werden können, bleibe saubere Energie eine wettbewerbsfähige und erschwingliche Stromquelle für den US-Markt.

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