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Voestalpine baut Partnerschaften für grüne Energie und Wasserstoffinfrastruktur aus

Voestalpine vertieft Energiepartnerschaft mit Verbund, setzt auf Wasserstoff-Infrastruktur und plant CO2-arme Stahlproduktion ab 2027.
Voestalpine baut Partnerschaften für grüne Energie und Wasserstoffinfrastruktur aus

Der österreichische Technologie- und Industriekonzern Voestalpine treibt seine strategische Neuausrichtung voran, indem er verstärkt in nachhaltige Energiepartnerschaften und spezialisierte Industrietechnologien investiert. Um die Standortsicherung zu gewährleisten, haben das Unternehmen und der Energieversorger Verbund am 23. September eine Vertiefung ihrer Kooperation vereinbart. Im Mittelpunkt stehen dabei gemeinsame Energieprojekte, darunter die Errichtung von Photovoltaikanlagen an den Standorten Donawitz und Wire Rod.

Technologische Spezialisierung für den Wasserstoffausbau

Neben den Energiekooperationen fokussiert sich Voestalpine zunehmend auf margenstarke Segmente und zukunftsfähige Infrastrukturtechnologien. Die Konzerntochter Voestalpine Tubulars hat in diesem Zusammenhang Premium-Gewindeverbindungen vorgestellt, die spezifisch auf die Anforderungen beim Ausbau von Wasserstoff-Netzen zugeschnitten sind. Durch solche Innovationen erschließt sich der Konzern neue Absatzmärkte jenseits des klassischen Volumengeschäfts und reagiert gleichzeitig auf die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Industrielösungen.

Dekarbonisierung der Stahlproduktion

Ein wesentlicher Baustein der Transformationsstrategie bleibt die Umstellung der Stahlherstellung auf emissionsärmere Verfahren. Die Installation eines neuen Elektrolichtbogenofens in Linz befindet sich im Zeitplan, nachdem die Kernkomponenten kürzlich angeliefert wurden. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das erste Halbjahr 2027 terminiert. Im Vollbetrieb soll dieses Projekt jährlich eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um rund 1,6 Millionen Tonnen ermöglichen und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Klimastrategie des Konzerns leisten.

Langfristige Wachstumsziele

Auf dem Kapitalmarkttag im Rahmen der InnoTrans in Berlin präsentierte das Management zudem seine langfristigen Leitplanken bis zum Geschäftsjahr 2030/31. Während das Segment Railway Systems ein Erlöswachstum auf rund drei Milliarden Euro anstrebt, soll die gezielte Expansion in den Bereichen Luftfahrt, Lagertechnik sowie Rohre und Profile die Zyklusanfälligkeit des Konzerns verringern und die Ertragsbasis nachhaltig stärken.

Quelle: Trading-Treff

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