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Weltbank plant Finanzierung für kritische Mineralien massiv auszuweiten

Die Weltbank plant, die Finanzierung für kritische Mineralien bis 2030 auf 19 Mrd. USD zu erhöhen, um lokale Industrien und die Energiewende zu stärken.
Weltbank plant Finanzierung für kritische Mineralien massiv auszuweiten

Die Weltbank hat Pläne bekannt gegeben, ihr Engagement im Bereich der kritischen Mineralien deutlich zu intensivieren. Präsident Ajay Banga kündigte an, den Umfang der entsprechenden Operationen über die kommenden fünf Jahre zu verfünffachen. Das neue Finanzierungsziel für Projekte, die auf kritische Rohstoffe ausgerichtet sind, wurde für den Zeitraum von 2026 bis 2030 auf 19 Milliarden US-Dollar festgelegt.

Fokus auf lokale Wertschöpfung

Die Initiative zielt darauf ab, die industrielle Basis in 20 ausgewählten Ländern zu fördern. Durch die finanzielle Unterstützung sollen diese Staaten in die Lage versetzt werden, einen größeren Anteil der wirtschaftlichen Wertschöpfung aus ihren natürlichen Ressourcen im eigenen Land zu behalten. Bisher konzentrierte sich der Abbau in vielen Regionen stark auf den Export von Rohmaterialien, was eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung vor Ort oft einschränkte.

Sicherung der Rohstoffversorgung für die Energiewende

Die steigende Nachfrage nach kritischen Mineralien wird maßgeblich durch den technologischen Fortschritt sowie den globalen Ausbau erneuerbarer Energien getrieben. Die Bereitstellung dieser Rohstoffe ist für die Herstellung zahlreicher Schlüsseltechnologien, wie etwa Batterien für Speicherlösungen und Elektrofahrzeuge, von zentraler Bedeutung. Die Weltbank unterstreicht mit ihrem Vorstoß die strategische Relevanz einer nachhaltigen und lokalen Ressourcenbewirtschaftung zur Deckung des weltweiten Bedarfs.

Unterstützung für neue Versorgungsketten

Das Programm steht zudem im Einklang mit Bestrebungen der US-Regierung, die Finanzierung von Lieferketten für kritische Mineralien umfassender zu gestalten. Dies schließt ausdrücklich auch Projekte im Bereich des Tiefseebergbaus ein, die für die Erschließung neuer Vorkommen diskutiert werden. Die Investitionsoffensive der Weltbank markiert somit einen bedeutenden Schritt in der internationalen Rohstoffpolitik mit direkten Auswirkungen auf die Stabilität zukünftiger Versorgungsketten für saubere Energietechnologien.

Quelle: EUROPE SAYS

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