Energy-Sharing: Solarstrom kann ab sofort lokal geteilt werden
Neues Modell für Energy-Sharing in Deutschland: Solarstrom kann ab heute lokal in der Stadt geteilt werden. Erfahren Sie mehr über Chancen und Hürden.

Seit dem heutigen Tag ist es Besitzern von Photovoltaikanlagen offiziell gestattet, überschüssigen Solarstrom an andere Verbraucher in ihrer unmittelbaren Umgebung oder Stadt abzugeben. Diese Neuerung markiert einen wichtigen Schritt in der Energiepolitik, um die gemeinschaftliche Nutzung von regenerativ erzeugtem Strom zu vereinfachen. Dennoch deutet die aktuelle Lage darauf hin, dass der Weg von der rechtlichen Erlaubnis bis zur flächendeckenden praktischen Anwendung noch mit Hindernissen verbunden ist.
Was ändert sich konkret beim Stromteilen?
Bisher wurde überschüssige Energie aus privaten oder gewerblichen Solaranlagen in der Regel gegen eine feste Vergütung in das allgemeine Stromnetz eingespeist oder in eigenen Batteriespeichern für den späteren Eigenverbrauch vorgehalten. Die neue Regelung ermöglicht es nun, diesen Strom direkt an andere Personen im selben Stadtgebiet zu vermitteln. Damit wird die rechtliche Basis für ein lokales Strom-Sharing geschaffen, das über die Grenzen des eigenen Grundstücks hinausgeht.
Wer kann an dem neuen Modell teilnehmen?
Das Modell richtet sich primär an Betreiber von Solaranlagen, die Kapazitäten über den eigenen Bedarf hinaus produzieren. Als Abnehmer kommen Verbraucher infrage, die sich in derselben Stadt befinden wie die Erzeugungsanlage. Ziel dieses Ansatzes ist es, die Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Menschen vor Ort direkter an der Energiewende teilhaben zu lassen.
Welche Hindernisse bestehen in der Praxis?
Obwohl die Möglichkeit zum Energy-Sharing nun formal existiert, gibt es laut dem Bericht in der Realität noch Hürden, die einen schnellen Durchbruch bremsen. Aus den vorliegenden Informationen geht nicht im Detail hervor, ob es sich dabei um technische Anforderungen, bürokratische Prozesse oder wirtschaftliche Unwägbarkeiten handelt. Weitere Einzelheiten zu den spezifischen Hemmnissen enthält der RSS-Eintrag nicht.
Welche Bedeutung hat diese Entwicklung?
Das Energy-Sharing gilt als ein Instrument, um die dezentrale Energieversorgung zu stärken und die Abhängigkeit von überregionalen Netzstrukturen theoretisch zu verringern. Da der Strom dort verbraucht wird, wo er entsteht, könnte dies langfristig zu einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur beitragen. Inwieweit das Modell zeitnah eine breite Masse erreicht, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die erwähnten praktischen Hürden abgebaut werden.
Quelle: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/energy-sharing-104.html