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BRICS-Staaten beschleunigen Ausbau erneuerbarer Energien angesichts hoher Importkosten

Die BRICS-Staaten investieren massiv in Wind- und Solarenergie, um 330 Milliarden Dollar an Importkosten zu senken. 497 GW wurden 2025 neu installiert.
BRICS-Staaten beschleunigen Ausbau erneuerbarer Energien angesichts hoher Importkosten

Die BRICS-Staaten setzen verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien, um ihre Abhängigkeit von teuren Energieimporten zu verringern. Angesichts einer jährlichen Belastung durch Energieeinfuhren in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar stellt die Transformation der Energiesysteme eine zentrale wirtschafts- und klimapolitische Priorität für die Mitglieder des Staatenbündnisses dar.

Hohe Kapazitätszuwächse im Jahr 2025

Im Laufe des Jahres 2025 konnte das Bündnis signifikante Fortschritte bei der Diversifizierung seines Energiemixes erzielen. Insgesamt wurden 497 Gigawatt an neuer Kapazität durch Wind- und Solaranlagen realisiert. Diese massive Erweiterung der erneuerbaren Energiebasis ist ein wesentlicher Bestandteil der Strategie, um die nationalen Volkswirtschaften resilienter gegenüber globalen Preisschwankungen auf den Energiemärkten zu machen.

Herausforderungen bei Transport und Verteilung

Trotz des raschen Ausbaus stehen die BRICS-Staaten vor technischen und logistischen Herausforderungen. Ein zentrales Problem ergibt sich aus dem räumlichen Gefälle zwischen den Erzeugungsstandorten erneuerbarer Energien und den Ballungszentren, in denen der Strom benötigt wird. Da wind- und solarreiche Regionen oft weit von den industriellen Verbrauchern entfernt liegen, gewinnt der Ausbau der Stromnetze sowie die Sicherstellung der Netzstabilität zunehmend an Bedeutung für die langfristige Umsetzung der Energiewende-Ziele. Weitere Investitionen in die Infrastruktur sind notwendig, um die Effizienz der Energieübertragung zu steigern.

Quelle: Whalesbook

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