Damsdorf plant Solarpark auf ehemaliger Kiesgrube
Die Gemeinde Kloster Lehnin plant einen neuen 4,0 MWp Solarpark auf einer ehemaligen Kiesgrube in Damsdorf zur Versorgung von 1.250 Haushalten.

In der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin steht ein bedeutender Schritt für die lokale Energiewende an. Am Vogelstangenberg in Damsdorf, wo bis 2023 Quarzsand gefördert wurde, soll auf dem rund sieben Hektar großen Gelände künftig Sonnenenergie gewonnen werden. Die Gemeindevertretung hat nach einer öffentlichen Auslegung den entsprechenden Bebauungsplan aufgestellt, womit die planungsrechtliche Grundlage für das Vorhaben geschaffen wurde.
Was ist über die Anlage bekannt?
Ursprünglich sahen die Planungen eine deutlich größere Anlage mit einer Leistung von 75.000 kWp vor. In der nun beschlossenen Fassung wird der Solarpark jedoch kleiner dimensioniert. Die Freiflächenanlage soll eine Leistung von rund 4,0 MWp aufweisen. Nach den vorliegenden Projektunterlagen, die unter anderem durch ein Berliner Planungsbüro für den Investor Anumar GmbH aus Ingolstadt erstellt wurden, wird die Anlage voraussichtlich etwa 4,4 MWh Strom pro Jahr erzeugen. Dies soll rechnerisch ausreichen, um den Strombedarf von circa 1.250 Haushalten zu decken.
Wie geht es mit dem Projekt weiter?
Mit dem positiven Beschluss der Gemeindevertretung vom 7. Juli 2026 können nun der Bebauungsplan sowie der Flächennutzungsplan offiziell geändert werden. Ein weiterer notwendiger Schritt ist die Genehmigung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sobald diese vorliegt, kann der Investor mit dem Bau der PV-Anlage auf dem ehemaligen Tagebaugelände beginnen. Der Ortsbeirat Damsdorf hatte dem Vorhaben bereits vor der finalen Abstimmung seine Zustimmung erteilt.
Weitere Einzelheiten zum genauen Zeitplan für die Bauphase gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
Quelle: https://zauche365.de/2026/07/27/damsdorf-solarpark-statt-kies-neue-nutzung-fuer-kies-grube/