Der Verein Heimatwurzeln rückt innovative Ansätze für eine nachhaltige Energieversorgung in den Fokus und verleiht erstmals den Zukunftspreis Deutsche Energie. Mit dieser Auszeichnung werden Kommunen, Unternehmen und Initiativen geehrt, die durch ihr lokales Engagement eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung in ihren Regionen vorantreiben.
Nominiert sind insgesamt neun Projekte, die aus über vierzig Einreichungen von einer Jury ausgewählt wurden. Die Initiativen zeichnen sich durch hohe ehrenamtliche Arbeit und eine starke gemeinschaftliche Beteiligung aus. Dabei decken sie ein breites Spektrum ab, von Nahwärmenetzen über Windenergie bis hin zu Photovoltaik-Anlagen und Speicherkonzepten.
Regionale Wertschöpfung und Bürgernähe stehen im Zentrum
Bei der Bewertung legte die Jury besonderes Augenmerk auf den gesellschaftlichen Nutzen und die regionale Wertschöpfung. Erfolgreiche Energieprojekte, so die Bilanz der Initiatoren, entstehen vor allem dort, wo verschiedene Akteure – von Bürgern und Landwirten bis hin zu Kommunen und mittelständischen Unternehmen – eng zusammenarbeiten. Die umgesetzten Konzepte führen häufig nicht nur zu einer unabhängigen Energieversorgung, sondern ermöglichen es den Gemeinden durch Erträge aus den Projekten, weiter in die lokale Infrastruktur zu investieren.
Preisverleihung am 6. Oktober in Berlin
Die offizielle Auszeichnung der Preisträger erfolgt am 6. Oktober 2026 im Rahmen der zweiten Berliner Konferenz für bürgerlichen Klimaschutz im Allianz Forum. Die nominierten Projekte verteilen sich auf die Kategorien Kommune, Unternehmen sowie Vereine und Initiativen. Zu den Nominierten zählen unter anderem Projekte zur kalten Nahwärme, Windenergie-Vorhaben sowie Agri-PV-Anlagen und diverse genossenschaftliche Speicherlösungen.
