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Indien forciert internationale Partnerschaften zur Sicherung kritischer Mineralien

Indien schließt internationale Abkommen zur Sicherung kritischer Mineralien für die Energiewende und plant vier spezialisierte Verarbeitungszentren.

Rediff

Indien intensiviert seine Bemühungen zur Sicherung kritischer Rohstoffe, die für die globale Energiewende unverzichtbar sind. Wie Premierminister Narendra Modi anlässlich des 80. Unabhängigkeitstages bekannt gab, schließt das Land derzeit bilaterale Abkommen mit einer Reihe internationaler Partner, um die Versorgungssicherheit für diese strategischen Ressourcen nachhaltig zu gewährleisten.

Investitionen in die nationale Wertschöpfungskette

Im Zentrum dieser Strategie steht die neu initiierte National Critical Mineral Mission (NCMM), für die die indische Regierung ein Budget von 16.300 Crore Rupien bereitstellt. Ergänzt wird diese staatliche Finanzierung durch Beiträge öffentlicher Unternehmen in Höhe von 18.000 Crore Rupien. Ziel der Initiative ist es nicht nur, die internationale Rohstoffversorgung durch strategische Partnerschaften zu sichern, sondern auch die eigene Explorationskapazität und die industrielle Weiterverarbeitung im Inland signifikant auszubauen.

Aufbau spezialisierter Verarbeitungszentren

Ein wesentlicher Bestandteil des Plans ist die Errichtung von vier dedizierten Verarbeitungsparks für kritische Mineralien, die in den Bundesstaaten Gujarat, Maharashtra, Andhra Pradesh und Odisha angesiedelt werden sollen. Diese Zentren sind als spezialisierte Ökosysteme konzipiert, die jeweils auf bestimmte Rohstoffe wie Lithium und Nickel fokussiert sind. Durch die Konzentration der Wertschöpfungskette an einem Standort, von der ersten Aufbereitung bis zur industriellen Weiterverarbeitung, sollen Effizienzsteigerungen erzielt und die Abhängigkeit von Importen in Schlüsseltechnologien wie der Batteriefertigung, dem Bau von Windkraftanlagen und der Modernisierung von Stromnetzen reduziert werden.

Strategische Bedeutung der Mineraliensicherung

Die Verfügbarkeit von Mineralien wie Kupfer, Kobalt und Seltenen Erden gilt als kritischer Engpass für die Skalierung sauberer Energietechnologien. Indien sieht sich durch die verstärkte Nachfrage weltweit in einer Schlüsselrolle und setzt auf eine Kombination aus internationaler Diplomatie und gezielter industrieller Standortförderung, um den wachsenden Bedarf der heimischen Industrie langfristig abzusichern.

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