top of page

Jindal Stainless steigert Grünstromanteil auf 80 Prozent für industrielle Produktion

Jindal Stainless erhöht Kapazitäten für Münzrohlinge und steigert den Grünstromanteil durch Wasserstoffprojekte und Floating-PV auf 80 Prozent.

Daily Excelsior

Der indische Edelstahlhersteller Jindal Stainless investiert in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten und setzt gleichzeitig einen starken Fokus auf die Dekarbonisierung seiner Fertigungsprozesse. Am Standort Hisar im Bundesstaat Haryana wird die jährliche Kapazität für die Herstellung von Münzrohlingen um 20 Prozent auf 12.000 Tonnen erweitert. Das Unternehmen reagiert damit auf eine weltweit steigende Nachfrage nach Alternativen zu papierbasierten Zahlungsmitteln.

Integration grüner Energien am Industriestandort

Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in der Produktion. Wie das Unternehmen bekannt gab, soll der Grünstromanteil im laufenden Jahr auf 80 Prozent ansteigen, nachdem er zuvor bei 70 Prozent lag. Diese Transformation wird maßgeblich durch zwei unternehmenseigene Wasserstoffprojekte sowie eine schwimmende Photovoltaikanlage gestützt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den ökologischen Fußabdruck der Edelstahlfertigung signifikant zu reduzieren, was laut Firmenangaben auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei internationalen Ausschreibungen ist.

Nachhaltige Produktionsprozesse im Fokus

Neben der Umstellung auf erneuerbare Energiequellen setzt das Werk Hisar auf eine Kreislaufwirtschaft zur Ressourceneffizienz. Das Unternehmen betreibt ein sogenanntes Zero-Liquid-Discharge-System. Dabei werden anfallendes Prozesswasser sowie Chemikalien wie Säuren in internen Kreisläufen aufbereitet, gereinigt und anschließend wiederverwendet, um industrielle Abwässer vollständig zu vermeiden.

Bedeutung für globale Märkte

Jindal Stainless ist ein bedeutender Akteur auf dem Weltmarkt für hochwertige Stahlprodukte. Das Werk beliefert neben der indischen Münzprägeanstalt zahlreiche internationale Institutionen, darunter staatliche Münzprägeanstalten in Frankreich, Finnland, Polen, den Niederlanden, Malaysia, der Slowakei sowie die britische Royal Mint. Die Produktion der Rohlinge erfolgt dabei nach exakten kundenspezifischen Vorgaben hinsichtlich Materialzusammensetzung, Größe und Gewicht. Durch die erhöhten Kapazitäten und die verbesserten Nachhaltigkeitsparameter plant das Unternehmen, seine Marktführerschaft weiter auszubauen und neue Absatzmärkte zu erschließen.

bottom of page