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Kelag International erwirbt Agri-PV-Portfolio mit 64,4 Megawatt in Italien

Kelag International kauft Agri-PV-Portfolio in Italien mit 64,4 MWp. Acht Projekte in Lombardei und Emilia-Romagna sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

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Das österreichische Unternehmen Kelag International baut seine Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien aus und hat ein umfassendes Portfolio an Agri-PV-Projekten in Italien erworben. Die Anlagen verfügen über eine installierte Gesamtleistung von 64,4 Megawatt-Peak. Die Akquisition umfasst insgesamt acht Standorte, die schwerpunktmäßig in den Regionen Lombardei und Emilia-Romagna liegen.

Projektentwicklung und Umsetzung

Von den acht erworbenen Standorten befinden sich sieben bereits in einem baureifen Zustand. Kelag International hat angekündigt, die Projekte umfassend zu begleiten. Dies beinhaltet sowohl die verbleibende Bauphase als auch die anschließende langfristige operative Betriebsführung der Solaranlagen. Die Fertigstellung der Projekte ist für die kommenden Jahre geplant. Angaben zu den finanziellen Details der Transaktion wurden seitens des Unternehmens nicht veröffentlicht.

Strategischer Fokus auf Agri-PV in Italien

Für Kelag International stellt die Investition einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der Unternehmensstrategie dar, bei der Solarenergie als zentrale Säule gilt. Laut Unternehmensangaben bietet der italienische Markt ein erhebliches Potenzial für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Bei den gewählten Projekten liegt ein besonderer Fokus auf der Kombination von landwirtschaftlicher Nutzung und Photovoltaik, der sogenannten Agri-PV. Diese Ausrichtung soll eine technisch robuste und kommerziell tragfähige Lösung sicherstellen, die die lokale landwirtschaftliche Praxis und die Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Rahmenbedingungen für Agri-PV in Italien

Der italienische Markt gilt aktuell als einer der attraktivsten Standorte in Europa für Photovoltaik-Projekte, was unter anderem durch hohe Strompreise und gezielte staatliche Förderungen für duale Nutzungskonzepte gestützt wird. In der Vergangenheit gab es regulatorische Herausforderungen, da die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Solaranlagen zeitweise politisch umstritten war. Nachdem die Regierung im Jahr 2024 eine Einschränkung für entsprechende Anlagen prüfte, wurde diese Regelung im Jahr 2025 teilweise wieder aufgehoben, was die Rechtssicherheit für neue Projekte verbessert hat.

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