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Kupferkomplex Kamoa-Kakula baut hybride Solarenergie zur Dieselreduktion aus

Kamoa-Kakula in der DR Kongo reduziert Dieselverbrauch durch neue 60-MW-Hybrid-Solaranlage mit Batteriespeicher und plant Ausbau auf 120 MW.
Kupferkomplex Kamoa-Kakula baut hybride Solarenergie zur Dieselreduktion aus

Der Bergbaukomplex Kamoa-Kakula hat einen wichtigen Meilenstein in seiner Energiestrategie erreicht. Die 60-Megawatt-Hybrid-Solaranlage, die durch ein integriertes Batteriespeichersystem unterstützt wird, ist seit dem 23. September vollständig in Betrieb. Diese technologische Aufrüstung ist ein zentraler Bestandteil der Bemühungen, die energieintensive Kupfergewinnung nachhaltiger zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Erhebliche Senkung des Dieselverbrauchs

Die positiven Auswirkungen auf die Klimabilanz des Standorts zeigen sich bereits kurz nach Erreichen der vollen Solarleistung. Laut Unternehmensangaben sank der Verbrauch von Dieselkraftstoff für die auf dem Gelände installierten Generatoren im September im Vergleich zum Vormonat Juli um etwa 40 Prozent. Diese signifikante Reduzierung unterstreicht das Potenzial von hybriden Energielösungen in entlegenen Industriegebieten, in denen eine stabile Anbindung an das Stromnetz bisher oft durch fossile Reservelösungen ergänzt werden musste.

Ausbaupläne für eine verstärkte Autarkie

Das Unternehmen plant bereits den nächsten Ausbauschritt, um die Abhängigkeit von Dieselgeneratoren weiter zu minimieren und die Energieversorgung langfristig zu stabilisieren. Durch den Abschluss neuer Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements) mit Partnern wie Green World Energie und der Lualaba Solar Company soll die installierte Kapazität für hybride Solarenergie innerhalb der nächsten 18 Monate auf 120 Megawatt verdoppelt werden. Diese Kapazitätserweiterung ist darauf ausgelegt, den wachsenden Energiebedarf der Mine bei gleichzeitig sinkenden Emissionen zu decken.

Quelle: Copperbelt Katanga Mining

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