LichtBlick integriert Batteriespeicher in Schnellladeinfrastruktur
LichtBlick setzt in Stralsund und Heiligenhafen erstmals Batteriespeicher an Schnellladestandorten ein, um trotz begrenzter Netzkapazität effizientes Laden zu ermöglichen.

Die LichtBlick eMobility GmbH setzt zur Erweiterung ihres QuickCharge-Netzes verstärkt auf innovative Speichertechnologien. An den Standorten Stralsund und Heiligenhafen wurden nun erstmals Schnellladestationen mit integrierten Batteriespeichern in Betrieb genommen. Diese Standorte ergänzen das bestehende Netzwerk, das bereits 27 Ladepunkte an verschiedenen Handelsketten wie famila, Markant und EDEKA umfasst.
Technischer Einsatz von Batteriespeichern
Die eingesetzten Batteriespeicher verfügen an beiden Standorten über eine Leistung von jeweils 330 Kilowatt sowie eine Speichertiefe von zwei Stunden. Der Einsatz dieser Systeme verfolgt das Ziel, hohe Ladeleistungen auch an Standorten mit begrenzten Netzanschlusskapazitäten bereitzustellen. Durch das Puffern von Strom können Lastspitzen abgefedert und der Betrieb der Ladeinfrastruktur stabilisiert werden, was den Aufbau von Schnellladern in netzschwachen Regionen erleichtert.
Strategische Ausrichtung und weitere Projekte
Das Unternehmen plant, den Einsatz von Batteriespeichern dort zu forcieren, wo sie eine sinnvolle Ergänzung zur Ladeinfrastruktur darstellen. Die Maßnahmen sind in eine langfristige Strategie eingebettet, im Rahmen derer LichtBlick bis zum Jahr 2030 über 100 Millionen Euro in den Bereich der Elektromobilität investieren will. Neben den kleineren Speichern an Ladestandorten realisiert LichtBlick derzeit einen Großbatteriespeicher in Röhrsdorf mit einer Leistung von rund 100 Megawatt. Ziel dieser Flexibilitätslösungen ist es, das Stromnetz zu entlasten und zur Stabilität in einem zunehmend auf erneuerbaren Energien basierenden System beizutragen.