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SH Netz investiert 465.000 Euro in moderne Stromnetzinfrastruktur in Nordfriesland

SH Netz investiert 465.000 Euro in neue Mittelspannungskabel und intelligente Ortsnetzstationen in Nordfriesland zur Erhöhung der Versorgungssicherheit.

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Zur Stärkung der Versorgungssicherheit hat die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz), ein Tochterunternehmen der HanseWerk-Gruppe, ein Infrastrukturprojekt im Kreis Nordfriesland abgeschlossen. Zwischen den Gemeinden Löwenstedt und Joldelund wurden rund vier Kilometer neue Mittelspannungskabel in der Erde verlegt. Das Investitionsvolumen für dieses Projekt beläuft sich auf etwa 465.000 Euro.

Technische Modernisierung durch intelligente Stationen

Kernstück der Maßnahme ist die Errichtung von drei modernen, intelligenten Ortsnetzstationen, die die bisherigen Anlagen in Löwenstedt-Nord und Joldelund-Ost ersetzen. Zudem wurde die Maststation Löwenstedtfeld durch eine fernsteuerbare Station abgelöst. Diese Stationen sind direkt mit der zentralen Netzleitstelle von SH Netz in Rendsburg verbunden. Im Falle von Netzstörungen ermöglichen sie den Technikern eine Ferndiagnose, wodurch sich die Dauer von Stromunterbrechungen für die angeschlossenen Haushalte deutlich reduzieren lässt. Durch den neuen Ringschluss können die betroffenen Haushalte künftig zudem von zwei Seiten mit Strom versorgt werden.

Umstellung auf Erdkabel statt Freileitungen

Das neu verlegte 20.000-Volt-Mittelspannungskabel ersetzt die bisherigen Freileitungen zwischen Löwenstedtfeld-Nord und Joldelund-Ost. Die Verkabelung bietet einen besseren Schutz gegenüber Witterungseinflüssen, wie beispielsweise Sturm oder Gewitter. Ein Teil der Leitungen, etwa 850 Meter, wurde im sogenannten Horizontalbohrspülverfahren unterirdisch verlegt, um die Umweltbelastung während der Bauarbeiten zu minimieren.

Nächste Schritte

Der Abbau der nicht mehr benötigten Mittelspannungsfreileitungen auf einer Länge von rund 2,1 Kilometern sowie der dazugehörigen 27 Maste ist für den weiteren Verlauf des aktuellen Jahres geplant. Die Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur erfolgte bereits im März 2022.

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